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openHAB Foundation verkündet volle Einsatzfähigkeit

Melanie Feldmann

© Shutterstock / elenabsl

Die openHAB Foundation schwenkt offiziell die Startflagge und erklärt sich bereit ihre Arbeit voll aufzunehmen. Die Stiftung hatte sich erst im Mai 2016 gegründet. Das Ziel: Open Source im Bereich Heimautomation zu unterstützen.

Um Open Source in der Heimautomation zu unterstützen, hat sich die openHAB Foundation verschiedenen Dienstleistungen verschrieben. So sorgt sie beispielsweise dafür, dass Builds immer auf dem neusten Stand sind. Dafür betreiben und überwacht sie die Build-Infrastruktur selbst. Die openHAB-Distribution steht als Jenkins-Build zum Download bereit. Für die Binarys verwendet die Stiftung den Service von Bintray. Dort liegen nicht nur die ZIPs der finalen Distributionen, sondern auch die Debian-Pakete und die Dependencys, die für den Build nötig sind. Zusätzlich steht ein Demoserver zur Verfügung. Dort können Entwickler ihre User Interfaces oder REST APIs einfach mit virtuellen Geräten testen. Die openHAB-Apps sind für Andoid, iOS und die Pebble in den jeweiligen Stores verfügbar. In Zukunft sollen Apps für Windows Phones und für den Ubuntu Core folgen. Da Interoperabilität und Standards große diskussionsfreudige Themen in der Heimautomation sind hostet die Foundation auch ein Diskussionsforum.

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Open Source in die Cloud

Den größten Schritt nach vorne macht die Foundation aber mit der gehosteten Version der openHAB Cloud. Bisher unter dem Namen my.openHAB bekannt und frisch Open Source ermöglicht es, openHAB als private Cloud zu betrieben, um zum Beispiel Verbindungen mit OAuth2 oder Alexa Skills zu ermöglichen. Doch für den Otto-Normal-Bürger ist es trotz guter Dokumentation eine große Hürde ein eigenes openHAB aufzusetzen. Die Foundation bietet deswegen jetzt eine Cloud-Instanz unter myopenHAB. Es ist als Showcase gedacht und unterstützt IFTTT sowie den neuen openHAB Alexa Smart Home Skill. Der Vorsitzende Kai Kreuzer fordert alle existierenden Nutzer des alten Service in einem Blogpost zum Start der Foundation dazu auf, auf die neue gehostete Variante zu wechsel.

Gestartet mit sieben Gründungsmitgliedern liegt die Mitgliederzahl mittlerweile bei 40. Außerdem sind auch fünf Unterstützer aus Unternehmen mit an Bord. Die Foundation freut sich über zusätzliche Mitglieder, sei es passive finanzielle oder aktive.

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Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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