Die Welt wird Open Source

Open Source Skills boosten die Karriere

Jane Elizabeth

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Open Source treibt die Welt an, von Google, über Facebook bis Twitter, Android Smartphones und Linux in autonomen Fahrzeugen. Eine Studie der Linux Foundation bestätigt, dass Entwickler mit Kenntnissen in Open Source Software heiß begehrt sind.

Open Source Skills werden für die Karriere immer wichtiger. Laut der Studie „2017 Open Source Jobs Report“ der Linux Foundation planen Unternehmen mehr Vollzeit-Entwickler mit Erfahrungen im Open-Source-Bereich einzustellen. Es ist also Zeit, die Linux-Skills auszupacken und Open-Source-Projekte im Lebenslauf hervorzuheben.

Die Studie basiert auf einer Umfrage von über 300 Managern, die für Einstellungen verantwortlich sind; in kleinen und mittelständischen Unternehmen, Regierungsbehörden und Personalvermittlungen weltweit. Außerdem wurden 1.800 Open-Source-Experten befragt.

Die Ergebnisse sind nicht wirklich bahnbrechend. Da die Welt immer mehr auf Open Source basiert, ist es nur logisch, dass Arbeitgeber mehr Ingenieure, Entwickler und Systemadministratoren mit Open-Source-Skills suchen. Aber ein genauer Blick in die Daten lohnt sich.

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Open Source Skills sind eine Quell der Stärke

Die Nachfrage nach Open-Source-Experten ist hoch. Über 67 Prozent der Personalverantwortlichen gaben an, dass in den kommenden sechs Monaten mehr Open-Source-Experten eingestellt werden als Mitarbeiter in anderen Fachgebieten. Eine steigende Anzahl an Unternehmen (60 Prozent) suchen dabei Mitarbeiter in Vollzeit, letztes Jahr waren es 53 Prozent. Arbeitgeber suchen nach Entwicklern (73 Prozent), DevOps-Experten (60 Prozent) und Systemadministratoren (53 Prozent).

Die Fähigkeiten, für die sich Personalverantwortliche besonders interessieren, sind Cloud-Technologien, dicht gefolgt von Anwendungsentwicklung, Big Data, DevOps und Security. Die am meisten gesuchten Cloud-Technologien sind OpenStack und Cloud Foundry (70 Prozent).

Wenig überraschend ist auch die Nachfrage nach Linux-Experten ungebrochen. Der Grund für die weiterhin hohe Nachfrage ist wohl auch, dass sowohl DevOps als auch Cloud-Technologien oft auf Linux-Systemen laufen. Die populärsten DevOps Tools wie Chef, Puppet oder Ansible sind ebenfalls Open Source. Ein weiterer Treiber für die Nachfrage nach Linux sind die Cloud-Plattformen von Google und Amazon. Beide laufen auf Linux. Sogar Teile von Microsofts Azure laufen auf Linux, die Hälfte der Workloads nutzen das Open-Source-Betriebssystem.

Wer profitiert von Open Source?

Open Source ist ein Wunder der Kooperation und Kolaboration. Die Arbeitszeit allein, um ein Tool oder eine Sprache zu entwickeln, würde ein Unternehmen in den Ruin treiben. Wenn also bei dem einen oder anderen warme kollegiale Gefühle aufkommen und er der der Open Source Community gerne helfen möchte, kann zum Beispiel bei den Open Source Fridays mitmachen.

Unternehmen, die von Open Source profitieren, sollten auch etwas an die Community zurückgeben. Sie sollten bereit sein, die Open Source Community mit direkten Spenden oder Arbeitskraft zu unterstützen. Viele Unternehmen gehen bereits in diese Richtung oder erlauben ihren Mitarbeitern in ihrer Arbeitszeit an Open-Source-Projekten mitzuarbeiten.

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Jane Elizabeth ist eine Redaktionsassistentin für JAXenter.com
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