Neue Open-Source-Plattform vorgestellt

New Relic One: Cloudbasierte Observability-Plattform veröffentlicht

Katharina Degenmann

© Shutterstock Wetzkaz Graphics

Das amerikanische Software-Analyseunternehmen New Relic, Inc. hat die nach eigenen Angaben branchenweit erste offene, vernetzte und programmierbare Plattform für Observability vorgestellt. Mit New Relic One sollen Unternehmen neue Anwendungen leichter entwickeln können. Nutzer von Cloud- und Container-Technologien stehen dabei im Fokus.

Anlässlich seiner FutureStack-Konferenz in New York City präsentierte New Relic die offene Observability-Plattform New Relic One, mit der Daten schneller geteilt und bearbeitet werden können, um das Entwickeln von Anwendungen einfacher zu gestalten. Nutzer, die Cloud-Technologien und Container zur schnellen Entwicklung, Skalierung und dem Betrieb geschäftskritischer Anwendungen einsetzen, sollen es mit New Relic One künftig komfortabler haben.

New Relic One: Features

Zum einen können neue Anwendungen mit New Relic One entwickelt und geteilt werden, zum anderen lassen sich die Observability-Daten mit Business-Daten verknüpfen. Das bietet die Möglichkeit, Nutzern die Ergebnisse einfacher zu präsentieren. Programmiert wird dabei mit React.js und GraphQL, wofür ein Grundverständnis vorausgesetzt wird.

Die Plattform wurde zudem mit einer Bandbreite an Anwendungen ausgestattet. Durch Cloud Optimize können Cloud-Ressourcen mit der realen Cloud-Nutzung verglichen werden, um die Ausgaben für die Cloud besser zu überblicken. Auch eine GitHub-Integration ist mit an Bord, womit Teams die Nutzung eines Dienstes erkennen können. Der Site Analyzer unterstützt bei der Vorhersage der Website-Performance und KPIs, wie beispielsweise Traffic und durchschnittliche Ladedauer. Die Status Page konsolidiert Statuspage.io-Statusseiten auf einem einzigen Dashboard. Teams haben so einen Ort, an dem alle wesentlichen Zusammenhänge überblickt und Probleme schnell diagnostiziert werden können. Auch das Erstellen von Customer Journeys ist möglich, in denen das Verhalten von Kundengruppen im Funnel überprüft werden kann. Teams können auf diese Weise einfacher nachvollziehen, wie Kunden agieren und wie sie sich auf eine Kaufentscheidung zubewegen.

Quelle: New Relic

Ebenso besteht die Möglichkeit, agentenbasierte und offene Telemetriedaten zu nutzen. Durch Tools wie beispielsweise New Relic Logs, New Relic Traces, New Relic Metrics und New Relic AI stehen Log-, Anwendungs- und Infrastrukturdaten sowie Performance-Daten aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. Nutzer können damit auf Daten aus jeglichen Quellen zurückgreifen und auf der gesamten Plattform verwenden. Durch die Vernetzung der Plattform besteht zudem für User die Möglichkeit, Beziehungen zwischen ihren Systemen zu erkennen und so schnell bzw. gezielt zu agieren.

Weiteres

Das KI-Tool New Relic AI trägt zur Automatisierung bei: Es unterstützt die Nutzer bei der Fehlersuche, lokalisiert und behebt die Fehler und korreliert, aggregiert und priorisiert automatisch Incident-Daten, wodurch der „Datenlärm“ und die Mean Time To Recover (MTTR) reduziert werden können.

Alle weiteren Informationen zur Observability-Plattform New Relic One und den zwölf kostenlosen Apps stehen in den Release Notes zum Nachlesen bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina ist hauptberuflich hilfsbereite Online- und Print-Redakteurin sowie Bücher- und Filme-Junkie. Nebenbei ist sie Möchtegern-Schriftstellerin, die heimlich hofft, eines Tages ihr Geld als Kaffee-Testerin zu verdienen. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH, davor hat sie Politikwissenschaft und Philosophie studiert.
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