Open-Source-Hardware: Intel kündigt Roboter aus dem 3-D-Drucker an

Diana Kupfer

Künstliche Intelligenz aus dem 3-D-Drucker – was nach einem Science-Fiction-Abenteuer klingt, könnte noch in dieser Woche konkrete Formen annehmen. Vor ein paar Tagen hat der Elektronikhersteller Intel auf seiner Entwicklerkonferenz „Intel Developer Forum“ in San Francisco angekündigt, ein entsprechendes Projekt in petto zu haben, wie The Inquirer berichtet. Auf der DIY-Messe Maker Faire in New York soll dieses unter dem Namen „Jimmy“ offiziell aus der Taufe gehoben werden. Brian David Johnson, der sich als hauptamtlicher „Futurist“ bei Intel mit Zukunftsszenarien bezüglich der Interaktion zwischen Mensch und Maschine beschäftigt,  soll den kleinen roten Roboter während einer Pressekonferenz vorgestellt und wie folgt kommentiert haben:

Using 3D printing, using open source hardware and software… anyone can build a robot that is completely open source, where the design files are free and the AI is open and everyone and anyone can start writing apps for the robot.

Zehn Jahre sei das Projekt bereits in der Vorbereitung. Man habe sich dabei mit Wissenschaftlern aus aller Welt beraten, so Johnson. Ab dem offiziellen Launch auf der Maker Faire soll eine Bauanleitung zum Download zur Verfügung stehen.

Mit welchen Fähigkeiten Jimmy ausgestattet sein wird, verriet Johnson nicht. Allerdings scheinen zunächst nicht die Funktionalitäten im Vordergrund zu stehen, sondern der Leitgedanke, das Gesamtpaket aus Hard- und Software-Komponenten Open Source zugänglich und das Endprodukt sogar selbst herstellbar zu machen – Stichwort DIY. Dies soll kreativen Köpfen den Austausch von Ideen und Best Practices ermöglichen und so die Innovation in diesem Bereich vorantreiben.

Allen, die einen Einstieg ins Thema 3-D-Druck suchen, sei die aktuelle Serie im Entwickler Magazin zu diesem Thema ans Herz gelegt. Darin erfahren Sie alles über Druckverfahren, Konstruktion und die zugehörige Software.

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Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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