NoSQLUnit 0.4.1 mit Redis- und Cassandra-Support

Eric Herrmann

Die JUnit-Erweiterung NoSQLUnit bewegt sich weiter mit großen Schritten auf die 1.0-Version zu. Nachdem mit Version 0.4.0 Cassandra in die Liste unterstützter NoSQL-Datenbanken aufgenommen wurde, zählt jetzt auch Redis dazu.

NoSQLUnit besteht aus zwei Mengen von Rules und einer Reihe von Annotationen. Die erste Rules-Gruppe ist für die Abwicklung des Datenbank-Lebenszyklus zuständig. Hier steht ein In-Memory Mode für die Test-Ausführung sowie ein Managed Mode für das Starten eines NoSQL-Servers als Remote-Prozess zur Verfügung (typischerweise für Integrationstests).

Die zweiten Rules sind für die Datenbank-spezifischen Operationen notwendig, wobei hier für jedes System eigene Implementierungen nötig sind. Neben der Neo4j-, Redis- und Cassandra-Engine steht auch eine MongoDB-Engine bereit. Möglich ist es auch, mehrere Engines gleichzeitig zu nutzen.

Schließlich stehen die beiden Annotationen @UsingDataSet und @ShouldMatchDataSet zur Verfügung. Mit @UsingDataSet lassen sich Datenbanken mit Datensets versorgen. @ShouldMatchDataSet wird u.a. für die Verifizierung eingesetzt, ob eine Datenbank nach der Testausführung die erwarteten Einträge enthält. Das aktuelle Beispiel mit Redis finden Sie hier.

Weitere Infos zur Funktionsweise von NoSQLUnit finden sich in der Dokumentation auf GitHub.

NoSQLUnit benötigt JUnit ab Version 4.10. Jars werden mit dem JDK 6 kompiliert, allerdings sollte eine korrekte Funktionsweise auch mit dem JDK 5 gegeben sein. In einem Vote dürfen die Anwender darüber entscheiden, welche Datenbank als nächstes in NoSQLUnit aufgenommen werden soll.

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Eric Herrmann
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