NoSQL-Datenbank Redis: It’s all about the Cluster

Claudia Fröhling

Die NoSQL-Lösung Redis (Remote Dictionary Server) ist in Version 3.0.0 beta-1 erschienen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung des Redis Cluster, eine Implementierung, die seit längerer Zeit in der Entwicklung ist. Das ebnet den Weg, um größere Datenmengen auf mehrere Server zu verteilen. Die Spezifikation für diesen Cluster findet sich auf der Redis-Projektseite. Außerdem existiert bereits ein Tutorial für das Setup und die Handhabung des Clusters, dieses wurde mit dem aktuellen Beta-Release erweitert.

Da der Fokus der Version vor allem auf dem Cluster-Support lag, hat das Release sonst kaum weitere Features zu bieten. Allerdings soll weiter an der Geschwindigkeit geschraubt worden sein, heißt es in der Bekanntmachung. Die nächste Beta-Version soll sich dann auf Unit Tests für Redis Cluster konzentrieren, eventuell wird es extra für Redis Cluster ein neues Testing-Framework geben. Mit diesem Release ist Mitte März zu rechnen.

Klein und universell

Im Java Magazin 2.2014 hat Eberhard Wolff Redis für uns unter die Lupe genommen. Das Open-Source-Projekt positioniert sich als „Advanced Key-Value-Store“. Für das Schreiben von Daten auf ein Speichermedium nutzt Redis einen asynchronen Ansatz, um Wartezeiten zu minimieren. Warum Eberhard Wolff Redis mit einem Schweizer Taschenmesser vergleicht, lest ihr in seinem Artikel.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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