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Gerät io.js unter Druck?

Node.js Incubator Program gestartet

Michael Thomas

Node.js Logo (Quelle: www.joyent.com/incubator)

Nachdem vormalige Mitarbeiter von Node.js Ende vergangenen Jahres unter dem Namen io.js einen – bereits in Version 1.1.0 verfügbarenFork des JavaScript-Frameworks gestartet haben, stehen Entwickler vor der Frage, ob sie dem ursprünglichen Projekt die Treue halten oder dem neuen eine Chance geben sollen.

Joyent in der Offensive

Das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Joyent, der Firma hinter Node.js, und StrongLoop, Initiator des Forks, könnte nun weitere Risse bekommen: So hat Joyent das so genannte Node.js Incubator Program gestartet, das mit nicht unattraktiven Angeboten wie Cloud-Infrastruktur im Gegenwert von bis zum 25.000 US-Dollar, Training-Sessions mit Node.js-Experten oder Unterstützung bei der Vermarktung lockt. Ein offensichtlicher Versuch also, App-Entwickler bei Node.js zu halten, denn das Angebot schließt User des Forks ausdrücklich aus. Oder, wie Scott Hammond (CEO bei Joyent) im Gespräch mit readwrite wenig diplomatisch ausdrückte:

IO.js, what’s that? This is a Node.js project for Node.js innovations.

Wer mehr über die Hintergründe und Vorgeschichte von io.js erfahren möchte, dem seien die Artikel „R.I.P. Node.js : Es lebe io.js!“ und „Node.js im Spiel der Mächte: Was will StrongLoop wirklich mit io.js?“ von Hartmut Schlosser empfohlen.

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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