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Neues Futter für die Community

Node.js-Fork JXcore wird Open Source

Redaktion JAXenter

© Shutterstock.com/ Natasa Adzic

Wie versprochen hat das JXcore-Team sein Framework nun vollständig quelloffen gemacht. Obwohl es sich um einen Node.js-Fork handelt, betrachten sich die Macher nach wie vor als Teil der Node-Community und beabsichtigen, die Kern-Features von JXcore mit Node kompatibel zu halten.

Das Projekt JXcore zielt darauf ab, die von Node gebotenen Möglichkeiten auf andere Plattformen auszudehnen; als Framework nutzt es die Vorteile des Node-Ökosystems für die Entwicklung von Anwendungen für mobile und eingebettete Geräte mittels JavaScript. Zukünftige Versionen von JXcore sollen darüber hinaus JavaScript-Engines enthalten, um Node in mobilen Kontexten nutzbar zu machen.

Die Bedeutung des Schritts

Durch die Freigabe als Open Source ist eine deutlich höhere Beteiligung der Community zu erwarten. Oguz Bastemar, CTO bei Nubisa (dem Unternehmen hinter JXcore) stellt heraus, dass das Team es für wichtig erachte, JXcore vor den finalen Stabilitäts-Updates quelloffen zu machen, da sie zukünftige Entscheidungen nicht mehr alleine treffen wollten.

Weitere Gründe für die Entscheidung sind die recht kleine Teamgröße sowie die begrenzten Ressourcen, die dem Projekt bislang zur Verfügung standen. Bastemar erhofft sich von dem Schritt, dass JXcore sich zu einem von der Gemeinschaft vorangetriebenen Open-Governance-Projekt entwickelt und auf diesem Weg sein volles Potential ausschöpfen kann.

Ugur Kadakal, CEO von Nubisa, zeigt sich enthusiastisch: Ihm zufolge stellt der hinzugefügte iOS-Support einen enormen Entwicklungsschritt für das Team dar, da Entwickler von nun an Node-Anwendungen erstellen können, die auf mobilen Geräten laufen.

Um dieses Ziel zu erreichen, änderten die JXcore-Entwickler laut Bastemar den kompletten Kern, damit mehrere JavaScripts-Engines unterstützt werden:

JXcore has an extensive macro library in order to interact with the underlying JavaScript engines. Our goal is to keep the core features separate from the actual JavaScript engine and it’s API. To reach this goal, we also implemented a wrapper around JavaScript engines.

Für die Realisierung dieser Multi-Engine-Architektur kommt der Unterstützung und den Anstrengungen von SpiderMonkey – die Bastemar als bevorzugte Wahl für Nicht-IoT-Plattformen benennt – besondere Bedeutung zu.

Das JXcore-Team arbeitet offenbar an der Implementierung einer leichteren JavaScript-Engine für IoT-Geräte sowie an einer eigenen JavaScript-Engine, bei der ein LLVM-Frontend zum Einsatz kommt. Die JXcore-Macher rufen jeden, der plant, ein derartiges System zu entwickeln, dazu auf, mit dem Team in Kontakt zu treten.

Für FAQs sowie weitere Informationen über Features und Details über die Mitarbeit wurde eine neue Projektseite eingerichtet.

Die Originalmeldung erschien auf Jaxenter.com

Aufmacherbild: Left and right road sign on the road von Shutterstock.com / Urheberrecht: Natasa Adzic

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