Bessere UX dank ausgereifter Backend-Infrastruktur

No Backend needed?

Dirk Dorsch
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App, Web, Mobil, Desktop – who cares? Softwareportale für Endkonsumenten haben sich in den letzten Jahren dahingehend entwickelt, dass neben einer Mobile-First- bzw. responsiven Webseite für die einzelnen Smartphoneplattformen korrespondierende Apps in den jeweiligen Stores zur Verfügung stehen. Wegen dieser Vielfalt an Clients ist es essenziell, bestimmte Funktionalitäten wie Benutzeraccounts und Datensynchronisation allen Plattformen zur Verfügung zu stellen. Mit (m)BaaS, MEAP oder noBackend haben sich ähnliche Konzepte entwickelt, die es dem Entwickler einfach machen wollen, diese Anforderungen zu bedienen.

Facebook, Twitter, Flickr und all die anderen Social-Media-Dienste haben es vorgemacht: In allen Lebenslagen, auf allen Geräten und Plattformen sind ihre Dienste mit einem ähnlichen Funktionsumfang verfügbar. Die klassische Desktopwebsite wird durch responsive Ansätze um einen mobil tauglichen Output-Channel ergänzt. Neben diesem (responsiven) Webauftritt erwartet man heute aber auch native Applikationen für Tablets und Smartphones. Bei der täglichen Nutzung von Xing, Facebook, Twitter und Co. ist dies bereits zur Selbstverständlichkeit geworden: Im Zug werden schnell die neuesten Xing-Kontakte bestätigt, ausführlichere Geschäftsanbahnungen werden dann im Büro vom PC aus erledigt, und am Abend wird auf der Couch noch das Profil mit dem Tablet gepflegt. Die Daten sind selbstverständlich auf allen Plattformen synchron und mit dem Benutzeraccount verknüpft.

Während die Daten sozialer Netzwerke aufgrund ihrer starken Dynamik inhärent online abgerufen werden müssen, haben andere Anwendungen höhere Anforderungen, was die Offlinefähigkeit betrifft. Als Beispiel können digitale Kongressplaner dienen. Auch diese bieten ein klassisches Webangebot und ebenso die obligatorischen Apps. Ein typisches Nutzungsszenario ist hier das Zusammenstellen des persönlichen Konferenzprogramms am heimischen PC und dessen Überarbeitung – wie das Leben so spielt, vermutlich in einem Funkloch – während der Zugfahrt. In solch einem Scenario sind das Synchronisieren der Programmdaten und der Austausch des persönlichen Programms zwischen PC und Smartphone unabdingbare Funktionen. Als noch trivialeres Beispiel kann eine To-do-Applikation dienen. Auch hier ist die Erwartungshaltung, dass, je nachdem, welches Device verfügbar ist, die To-dos auf dem Smartphone ebenso wie in einem Internetcafé im Netz verfügbar sind. Bereits diese beiden einfachen Anwendungsfälle benötigen eine minimale Backend-Infrastruktur. Mindestanforderungen hier sind eine zentrale Datenhaltung, die eine Datensynchronisation ermöglicht, und eine Nutzerverwaltung, die sicherstellt, dass personalisierte Daten (hier die To-dos bzw. das persönliche Kongressprogramm) nur vom angemeldeten Nutzer selbst gelesen und bearbeitet werden können.

(Lesen Sie den kompletten Artikel im Java Magazin 3.15)

Geschrieben von
Dirk Dorsch
Dirk Dorsch
Dirk hat seit 2008 nahezu alle Rollen in der Java-basierten (mobile) Enterprise-Entwicklung durchgemacht. In den Jahren als Entwicklungsleiter vermisste er das Hands-on und legt nun den Fokus wieder auf die Entwicklung.
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