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Diagramme selbst gemalt

Wer mit Eclipse Diagramme editieren will, kommt um das Graphical Editing Framework (GEF) [1] nicht herum. Doch oft genügt es schon, vorhandene Informationen in grafischer Form darzustellen. Draw2d bietet als View-Komponente von GEF umfassende Unterstützung für die Darstellung von Diagrammen. Wie diese Unterstützung aussieht und wie man mit Draw2d auch ohne Eclipse und GEF schöne Diagramme erstellen kann, wird im Folgenden dargestellt.

Raffinierte Rezepte

Wer einen Editor für die Bearbeitung von Textdokumenten eines bestimmten Formats schreiben will, findet bei Eclipse ein reichhaltiges Rahmenwerk vor, das es mit geringem Aufwand erlaubt, ein mächtiges Werkzeug zu konstruieren. Der Funktionsumfang eines Editors bleibt dabei nicht auf die grundlegenden Fähigkeiten wie Syntaxhervorhebung und automatisches Einrücken beschränkt. Die Implementierung komplexerer Funktionalität wie Faltung oder Inhaltsassistent wird durch Wiederverwendung von bestehender Infrastruktur erleichtert.

Eingaben à la carte – für Gourmets

In den Ausgaben 11.2004 bis 1.2005 des Java Magazins wurde das Apache Cocoon-Projekt vorgestellt, das sich zur Entwicklung von komplexen Webanwendungen eignet. In diesem Artikel gehen wir genauer auf Cocoon Forms ein, der Formularunterstützung innerhalb des Webanwendungs-Frameworks. Mit der neuesten Cocoon-Version 2.1.7 sind eine Fülle von neuen Möglichkeiten hinzugekommen, von denen wir einige genauer beleuchten werden.

Mit dem Tiger in der Falle

Der Tiger ist nun fast ein Jahr alt – erste Pilotprojekte sind gestartet und diverse Schulungen und Beratungsleistungen verkauft. Der hinzugekommene syntaktische Zucker schmeckt vielen Entwicklern. Spätestens mit der für 2006 geplanten J2EE-Version 5.0 werden die in J2SE 5.0 veröffentlichten Sprachfeatures zum Massengut. Höchste Zeit, Erfahrungen zu den entdeckten Fallstricken bei der Entwicklung mit dem Tiger-Release zusammenzufassen. Der Artikel setzt grundlegende Kenntnisse der in Java 5 eingeführten Sprachkonstrukte voraus.

OLE DB für InterBase

Auch in der IT-Branche ist es derzeit nicht ganz ungewöhnlich, dass sich auf eine zu besetzende Stelle vier Bewerber mit angeblich identischer Qualifikation melden. Wenn die eingereichten Unterlagen auf den ersten Blick vergleichbar erscheinen, die Spanne zwischen der niedrigsten und der höchsten Gehaltsvorstellung mehrere hundert Prozent beträgt und einer sogar zusagt, den Dienst ganz ohne Bezahlung anzutreten, ist die Wahl ganz einfach. Oder vielleicht doch nicht?

Zwei Welten vereint

Alle heute verbreiteten Datenbanken basieren auf der bekannten Abfragesprache SQL. Da die Schnittstelle zu XML damit oft nicht zufriedenstellend zu lösen ist, befinden sich bereits viele unterschiedliche Techniken in der Entwicklung, die hier Abhilfe schaffen sollen. DBDOM ist eine interessante Lösung, da hierbei die komplette DOM-API durch die Sprache SQL nachgebildet wird. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem Konzept rund um DBDOM und führt in die Anwendung ein.

Kits und Packs

Suns Java Web Services Developer Pack (JWSDP) hat seine Feuerprobe einige Monate nach dem Final Release inzwischen hinter sich gebracht, sodass es nun an der Zeit ist, dieses mit anderen Toolkits für Web Services zu vergleichen. In diesem Artikel soll sich das JWSDP dem direkten Vergleich mit IBMs Web Services Toolkit stellen. Dieses liegt inzwischen in Version 3.22 vor und hat zumindest zeitlich einen Vorsprung von mehr als einem Jahr vorzuweisen. Es soll dabei aufgezeigt werden, wie sich mit den beiden Lösungsansätzen eine einfache Anwendung in Form eines Web Services umsetzen lässt.

Von SQL nach XML

Die meisten Anwendungen nutzen heute ein relationales Datenbanksystem. Immer häufiger wird jedoch XML als universelles Austauschformat eingesetzt, das dann auch in Verbindung mit einem speziellen XML-Server oder einer XML-Datenbank zum Einsatz kommt. Wie sich eine vorhandene MySQL-Anwendung auf die Verwendung mit einem XML-Server umstellen lässt, zeigt der folgende Beitrag.

Die Beschwörung

Das Apache Projekt WSIF implementiert eine abstrakte Schnittstelle für die Verwendung WSDL-basierter Web Services. Die Verwendung eines Web Services ist dabei unabhängig von seiner konkreten Implementierung und dem verwendeten Transport- oder Komponentenmodell. Web Services, die nicht über SOAP kommunizieren, werden in gleicher Weise verfügbar wie SOAP-basierende – WSIF ist somit der perfekte Ausgangspunkt zur Schaffung einer Integrationsinfrastruktur, die nicht auf der grünen Wiese aufsetzt, sondern die realen Gegebenheiten einer Enterprise Software-Landschaft berücksichtigt.

Play the Saxon

Die Spannung steigt. Bald dürfte es soweit sein, und das W3C verabschiedet den derzeitigen Entwurf von XSLT 2.0 [1] als so genannte Recommendation (zu deutsch Empfehlung). Damit erhielte die eXtensible Stylesheet Language for Transformations auch in ihrer zweiten Version den Status eines Standards des W3C. Das wäre wiederum der Startschuss für eine Vielzahl von Firmen und Open-Source-Gemeinschaften, ihre XSLT-Engines auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Zumindest eine der bekannteren Engines, namentlich Saxon, ist diesem Ziel schon sehr nahe.

Fast hundertprozentig

Auf massiven Kundenwunsch hin springt MySQL auf den Cluster-Zug auf. Grundlage ist ein hochverfügbares DBMS, das für die Telekommunikationsbranche entwickelt worden ist. Der schwedische ISP und VoIP-Anbieter B2 setzt bereits heute einen MySQL-Cluster ein.

Objekt Relational Mapping mit Python

Python bietet Module für den Zugriff auf nahezu alle wichtigen Datenbanksysteme. Diese implementieren meist die Python-DB-API-Spezifikation [1]. Die entsprechenden Module finden Sie unter [2]. Seit einiger Zeit sind so genannte Objekt Relationale Mapper (ORM) in Mode gekommen, die es erlauben, ohne Kenntnisse von SQL mit Hilfe von Objekten auf die jeweilige Datenbank zuzugreifen. Natürlich gibt es auch für Python solche ORMs, wie z.B. das hier näher besprochene SQLObject. Meist ist die Benutzung relativ einfach und erfordert keine allzu lange Einarbeitungszeit. Hat man erst einmal ein wenig damit gearbeitet findet man schnell gefallen an ORMs. Ich hoffe, ich kann Sie mit diesem Artikel auch auf den Geschmack bringen.

Der zweite Schnappschuss

Im Entwickler 01/2003 habe ich Ihnen gezeigt, wie wir eine WebSnap-Applikation mit WebSnap-Datenmodulen und WebSnap-Seitenmodulen unter Verwendung von dbExpress erstellen können, um auf die InterBase-Datenbank employee.gdb zuzugreifen. In dieser Ausgabe möchte ich diese WebSnap-Applikation erweitern und Ihnen zeigen, wie wir Haupt/Detail-Beziehungen (welche Angestellten haben welchen spezifischen Job) aufbauen, wie wir Zugriffsrechte (Authorisation) der Applikation hinzufügen und letztendlich wie wir die Applikation auf einen realen Webserver aufsetzen können.

Datenbanking via Script

Was ist eigentlich eine Scriptsprache? Auf der Suche nach einer Definition für Scripting stößt man bald auf den Begriff Glue Code. Damit ist Programmcode gemeint, der hauptsächlich dazu dient, fertige Komponenten – wie Zement zwischen Ziegelsteinen – aneinander zu kleben. Im Gegensatz zu Zement trocknet Spriptcode aber nicht ein, sondern bleibt dauerhaft unformbar. Baumaterial gibt es reichlich und sogar kostenlos. Auch Bauzwang, Baugenehmigung und Grundsteuer sind zum Glück kein Thema. Am Beispiel eines Anbaus an eine (Daten-)Bank möchte ich zeigen, dass die flexible Bauweise gegenüber der Betonarchitektur durchaus ihre Vorzüge hat.

Nachgebessert

Anders als viele der mitunter flatterhaften Angehörigen der IT-Berufe werden Datenbankfachleute meist der konservativen Fraktion zugerechnet. Sie sind ewig skeptisch und stets besorgt, wenn sie an die ihnen anvertrauten, stetig wachsenden und wachsenden Datenspeicher denken. Kaum einer, der nicht ein Lied singen kann von falschen Verheißungen des Herstellers seines Produktes. Um diese Leute von den Segnungen einer neuen Softwareversion zu überzeugen, ist vor allem eines nötig: Vertrauensbildende Maßnahmen.

Heute schon (ab)gefragt?

Derjenige, der damals die Bezeichnung Paradox für die gleichnamige Datenbank ersann, war ziemlich gewitzt – denn Datenbanken sind schlicht paradox. Es scheint wie folgt: Je besser die Datenbank, desto komplizierter ist der Zugriff. Doch das wollen wir ändern.

Daten gekonnt verpackt

Datenbanken und Java bieten seit der Einführung von JDBC ein optimales Gespann. Wer allerdings einen Schritt weiter gehen will und seine Datensätze als Objekte verwalten möchte, benötigt ein entsprechendes Tool, das dem Programmierer diese Arbeit abnimmt. In diesem Artikel geht es um das Tool Osage, welches genau dieses Mapping implementiert und dem Programmierer somit eine Menge Arbeit erspart.

Intelligente Agenten

Wer heute deutschsprachige Information über Topic Maps im Internet sucht, erhält eine jener Trefferlisten von über 1000 Ergebnissen auf 47 Seiten. Dies ist nicht nur ein Zeichen für die zunehmende Verbreitung des Themas, sondern auch – einmal mehr – für die Notwendigkeit eines Verfahrens, um Ergebnismengen sinnvoll einzugrenzen. Genau das ist eines der Hauptanwendungsgebiete, die schon Goldfarb im Auge hatte, als er Topic Maps als das Global Positioning System (GPS) des Web bezeichnete und Ihnen im XML Handbook [1] eine Schlüsselrolle für die Navigation zuwies. Dieser Artikel befasst sich mit dem Stand der Technik am Beispiel einer schon heute realisierten Anwendung.

Wohin geht die Reise?

Der XML-Standard hat in diesen Tagen seinen fünften Geburtstag gefeiert. Für die Zeitmaßstäbe in der Branche ein recht langer Zeitraum, vor allem wenn man bedenkt, dass heute noch die Version 1.0 gültig ist und sich XML einer hohen – und steigenden – Verbreitung erfreut. Nach fünf Jahren liegen nun genügend Praxiserfahrungen vor, um noch ein paar letzte größere Korrekturen anzubringen: Die Definition von XML 1.1 befindet sich seit Oktober 2002 im Stadium der Candidate Recommendation, hat also schon einige Hürden der W3C-Standardisierung überwunden. Den neuen Standard und seine Auswirkungen in der Praxis stellt der folgende Artikel vor.

Auf den Weg gebracht

Die Anfragesprache XQuery ist auf dem besten Wege, ein Standard zur Abfrage von XML-Dokumenten zu werden. Die jüngsten Spezifikationen zeigen vielversprechende Ansätze, mit der endgültigen Verabschiedung ist Mitte 2003 zu rechnen. Doch um zu einem wirklichen Standard zu werden, muss eine Anfragesprache ausdrucksstark und zugleich intuitiv sein. Der vorliegende Artikel untersucht an einem konkreten Anwendungsbeispiel, inwieweit diese Kriterien von XQuery erfüllt werden.