Neue Fahrt für Potsdam …

Gutes Klima für Gründer

Der Verein ProWissen Potsdam e.V. hat sich der interdisziplinären Zusammenarbeit der Hochschulen verschrieben. Der im April 2004 gegründete Verein unterstützt eine stärkere Zusammenarbeit der Wissenschaft mit Unternehmen und den Austausch von Künstlern, Kulturschaffenden und Wissenschaftlern. Außerdem will der Verein die Kommunikation zwischen Schulen und Wissenschaft verbessern. „Das sei in Zeiten, in denen beispielsweise Informationstechnologie so gut wie alle Branchen durchdringt, wichtiger denn je“, so Potsdams Marketing Verantwortliche Dr. Siegrid Sommer. Um Unternehmensgründern den Start zu erleichtern, hat Potsdam in den vergangenen Jahren fünf branchenorientierte Technologie- und Gründerzentren aufgebaut: Das Potsdamer Centrum für Technologie (PCT), das Zentrum für Film- und Fernsehproduzenten / MedienHaus, das fx:Center und das Golm Innovationszentrum kurz GO:IN. Ende 2008 wird dann noch das MedienKommunikationszentrum hinzukommen, das zurzeit bereits gebaut wird. Insgesamt wurden in diese Projekte mehr als 65 Millionen Euro investiert. Für relativ kleines Geld können sich junge Unternehmen hier einmieten. Die Gründer kommen gar nicht so selten aus einer der Hochschulen vor Ort. An Potsdam kann man sich eben gewöhnen. „Was andernorts noch diskutiert wird, hat hier schon begonnen: der Wandel zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft“, erläutert Oberbürgermeister Jann Jakobs im Gespräch. „Hightechbranchen wie IT und Biotechnologie oder die Medien- und Filmwirtschaft sind es, die das wirtschaftliche Fundament der Landeshauptstadt bilden. Hoch spezialisierte Produkte, Lösungen und Innovationen haben hier ihre Wiege und erobern mittlerweile Märkte in aller Welt“, so Jakobs weiter.

Doch Potsdam unterstützt Gründer noch auf andere Weise. So gibt es einen Lotsendienst für Existenzgründungen, der Gründer bei der Vorbereitung unterstützt aber auch noch nachdem das junge Unternehmen aus der Taufe gehoben wurde. Mit dem GründerService Potsdam bieten außerdem die Stadt, die IHK Potsdam und die HWK Potsdam einen zentralen und miteinander abgestimmten Beratungsservice für Gründer. Dazu gehören eine Hotline, eine Online-Plattform und einheitliche Beratungsstandards. Zudem haben sich 27 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Gründerforum Potsdam zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel: Das Gründungsklima in Potsdam weiter verbessern und Gründer bei ihrer Aufbauarbeit zu unterstützen. Von städtischer Seite gibt es zusätzliche Fördermaßnahmen, wie finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Messen. Existenzgründungen aus der Erwerbslosigkeit können mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro gefördert werden.

Standort mit Zukunft

Potsdam hat viel vor und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass man auch viel erreichen wird. Kein Wunder, dass der Oberbürgermeister davon überzeugt ist, dass seine Stadt in zehn Jahren ein führender Standort für klein- und mittelständische Hightech Unternehmen sein wird. „Auch in 10 Jahren wird es sich in Potsdam hervorragend leben lassen. Exzellente Arbeits- und Lebensbedingungen und ein hoher Freizeitwert lassen die Stadt weiter wachsen“, ist sich Jakobs sicher. Mit dazu beitragen könnte die gute Anbindung an den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International.

Das größte Problem der Stadt ist eines, dass andere gerne hätten: Es gibt einfach zu viele spannende Aspekte dieser Stadt und der Region. „Hier ein klares Profil herauszuarbeiten war nicht einfach, doch es ist uns gelungen. Potsdam, ist eine einzigartige Mischung von Weltkulturerbe mit Wissenschaft und Wirtschaft, von märkischer Kulturlandschaft und mediterranem Charme. Hier findet man hohe Lebensqualität in unmittelbarer Nähe zur Metropole Berlin. Zugleich bietet die Stadt aber auch alle strukturellen Voraussetzungen eines modernen Wirtschaftsstandorts“, so Wirtschaftsförderer Frerichs.

Es gibt eben einfach viele Dinge, die Potsdam interessant machen. Am besten, man schaut sich das Ganze einmal selbst an.

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