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Netty 4.0.28 mit ChannelPool und Splice-Support

Michael Thomas

Netty-Logo (Quelle: design.jboss.org)

Version 4.0.28 des beliebten asynchronen, ereignisgetriebenen NIO-Frameworks Netty enthält über 60 Bugfixes und Änderungen sowie 2 komplett neue Features.

Zu den wichtigsten Neuerung zählen den Entwicklern zufolge u. a. die Unterstützung von ALPN bei der Nutzung des OpenSsl- und Client-Modus sowie den Support von CipherSuiteFilter und der gegenseitigen Authentifizierung bei der Verwendung der OpenSsl Engine. Besonderes Augenmerk legen die Entwickler auf die hinzufgefügte ChannelPool-Abstraktion (bzw. die Implementierungen) sowie den nun gegebenen Support von Splice.

Das beim Schreiben eines Client mit Netty manchmal notwendige Verbindungspooling führte in der Vergangenheit zu viel dupliziertem Code. Die neue Pool-API ermöglicht es den Nutzern, einen eigenen ChannelPool zu implementieren oder den in Netty enhaltenen SimpleChannelPool und FixedChannelPool wiederzuverwenden. Bei Splice handelt es sich um einen Systemaufruf, mit dessen Hilfe man Bytes von einem Dateideskriptor zum nächsten transferieren kann, ohne dafür die Daten vom Kernel in den User Space kopieren zu müssen. Aus diesem Grund bietet sich die Nutzung von Splice beispielsweise beim Schreiben eines TCP-Proxy an.

Detaillierter Informationen zu allen Neuerungen von Netty 4.0.28 finden sich in der Release-Mitteilung.

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Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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