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NetBeans IDE 7.3 Beta 2 ist da: Der neue Maßstab in Sachen JavaScript-Entwicklung

Hartmut Schlosser

Heute scheint der Tag der IDEs zu sein. Neben der Preview-Version für IntelliJ IDEA 12 stellt eine weitere Entwicklungsumgebung ein interessantes Update vor: Die Beta 2 der NetBeans IDE 7.3 ist da.

Unter dem Codenamen Project Easel wurden in den letzten Wochen die Möglichkeiten der Programmierung mit JavaScript/HTML5 erweitert. Es lässt sich nun ein HTML5-Projekt anlegen, JavaScript-Testing und Debugging werden ausdrücklich unterstützt. Dabei kann der JavaScript-Debugger wahlweise Chrome via NetBeans Plug-in oder einen eingebetteten Webkit Browser verwenden. Der JavaScript-Editor unterstützt zudem praktisch alle bekannten JavaScript-Bibliotheken und setzt so neue Maßstäbe in Sachen JavaScript-Entwicklung.

Ebenfalls mit an Bord: Ein Page Inspector und ein visuelller CSS Style Editor. Ein Dom Navigator hebt DOM-Elemente bei Mouseover im Webbrowser farbig hervor. CSS-Änderungen werden ohne Umweg sofort live im Browser sichtbar. Sowohl im Embedded Browser wie auch in Chrome lassen sich die Auflösungen eines Zielgeräts simulieren, so dass man ohne Mehraufwand testen kann, wie HTML5-Anwendungen etwa auf dem Smartphone gerendert werden.

Im Java-Editor gibt es eine Reihe neuer Hinweise und Refactorings sowie zusätzliche Filter (Find Usages) und ein POM-Editor Tab. Java EE-Entwickler profitieren vom neuen Java Persistence JPQL Testing Tool und von Verbesserungen bei der REST-Service-Entwicklung. Unterstützt werden das Java SE Development Kit 7 Update 7, das JavaFX 2.2.1 SDK sowie das JavaME SDK 3.2.

Das Beta-2-Release steht auf der Download-Seite kostenlos bereit – Get it While it´s Hot! Umfassende Infos zum neuen NetBeans hält die Release-Dokumentation bereit. Wer sich insbesondere für die neuen HTML5-Features interessiert, sollte einmal einen Blick auf die beiden offiziellen Screencasts Getting Started with HTML5 Applications und Working with JavaScript in HTML5 Applications werfen.

Bleibt nur noch, viel Spaß mit NetBeans zu wünschen – und den Ratschlag von Java-Champion Adam Bien weiterzugeben:

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Hartmut Schlosser
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