NASA verlässt OpenStack

Judith Lungstraß

Die Gerüchte der letzten paar Tage haben sich bestätigt: Die NASA wird aus der Entwicklung für OpenStack ausscheiden. Die Cloud-Computing-Plattform habe sich mittlerweile, unter anderem durch die Beteiligung von Software-Riesen wie Red Hat oder IBM, auf dem Markt etabliert und benötige nicht länger die Hilfe der NASA. Schon in letzter Zeit war die NASA in OpenStack eher in den Hintergrund getreten.

In Zukunft möchte die NASA zwar kein Co-Entwickler mehr sein, die OpenStack Cloud Services aber weiterhin nutzen. Übrigens bedeutet der Abschied natürlich auch, dass sich die NASA künftig nicht mehr an Nebula, dem Cloud-Computing-Projekt, das OpenStack benutzt, beteiligen wird.

Ein Zusammenschluss von mehr als 25 Unternehmen hatte OpenStack 2010 ins Leben gerufen – eine Open Source verfügbare Cloud-Computing-Plattform, die hoch skalierbar sein und auf die Anforderungen an Public und Private Clouds eingehen soll. Die Inititatoren von OpenStack waren Rackspace und die NASA.

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Judith Lungstraß
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