InterBase 7.1: Das jüngste Update des Datenbankservers unter die Lupe genommen

Nachgebessert

Karsten Strobel

Anders als viele der mitunter flatterhaften Angehörigen der IT-Berufe werden Datenbankfachleute meist der konservativen Fraktion zugerechnet. Sie sind ewig skeptisch und stets besorgt, wenn sie an die ihnen anvertrauten, stetig wachsenden und wachsenden Datenspeicher denken. Kaum einer, der nicht ein Lied singen kann von falschen Verheißungen des Herstellers seines Produktes. Um diese Leute von den Segnungen einer neuen Softwareversion zu überzeugen, ist vor allem eines nötig: Vertrauensbildende Maßnahmen.

Etwa ein 3/4 Jahr nach dem Release des Version 7.0 [1] legt Borland nach und veröffentlicht unter der Nummer 7.1 ein Wartungsupdate der hauseigenen relationalen Datenbank. Mit dem kleinen Versionsschritt gibt sich der Hersteller bescheiden, denn die neue Version bringt nicht nur etliche, teils lange erwartete Fehlerkorrekturen, sondern auch einige neue Features, die vielleicht auch einen größeren Zählschritt gerechtfertigt hätten. Der deutsche Markt scheint für den Absatz des Produktes von einiger Bedeutung zu sein, denn – wie schon bei der Vorstellung der Version 6.5 [2] – kamen unter anderem der Direktor der InterBase Abteilung Jon Arthur und der leitende Entwickler Charly Caro zu einer von der Firma better office [3] veranstalteten Deutschlandtour aus Kalifornien eingeflogen, um die neue Software unter das Entwickler-Volk zu bringen.

Abb: 2: IBPerformanceMonitor jetzt in IBConsole integriert
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Karsten Strobel
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