MQTT-Broker Mosquitto 1.3.5 erschienen

Redaktion JAXenter

Mosquitto, eine quelloffene Server-Implementierung des Internet-of-Things-Protokolls MQTT, liegt seit gestern in Version 1.3.5 vor. Es handelt sich um ein reines Bugfix-Release für die Version 1.3, der ersten, die die neue MQTT-Version 3.1.1 unterstützt.

Memory Leaks bei Topics mit einem vorangestellten Schrägstrich sollten nun nicht mehr auftreten. Die Überprüfung der Zugriffssteuerungsrechte per ACL wird bei Topic Subscriptions unter MQTT 3.1.1 temporär deaktiviert. Hintergrund ist die Komplexität des Abgleichs zwischen Wildcard-ACLs und Wildcard-Subscriptions. Laut Release Notes wird dadurch die Sicherheit nicht eingeschränkt, da vor dem Versenden einer Nachricht ohnehin eine Überprüfung vorgenommen wird. Alle Bugfixes sind auf der Projektseite nachzulesen, von der sich auch die Downloads beziehen lassen.

Mosquitto entstand 2010 als Open-Source-Pendant zum RSMB (Really Small Message Broker), der 2008 von IBM initiiert worden war. Er wird in C entwickelt, um auch für die ressourcenschwächste Hardware gewappnet zu sein, Geräte, auf denen noch nicht einmal eine JVM laufen kann: Sensoren, Aktoren und andere Hardware, mit der oft über MQTT kommuniziert wird.

Das Open-Source-Projekt wurde erst letztes Jahr als neues IoT-Projekt bei der Eclipse Foundation vorgeschlagen (siehe „Open-Source-Broker Mosquitto: Die Mücke, aus der Eclipse einen Elefanten machen könnte“). Dort befindet es sich zur Zeit im Inkubator. Mosquitto bildet das serverseitige Gegenstück zu Eclipse Paho, das MQTT-Implementierungen in Java, C, JavaScript, Lua und Python verfügbar macht.

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