MongoDB asynchron mit Python: Motor 0.2

Redaktion JAXenter
© motor.readthedocs.org

Vor wenigen Tagen feierte MongoDB „das größte Release seiner Geschichte“: Version 2.6 wurde freigegeben. Anlass genug, ein kleines Tool aus dem MongoDB-Dunstkreis zu beleuchten, das – ebenfalls in dieser Woche – in Version 0.2 erschien und die neuen Features von MongoDB 2.6 unterstützt: Motor (MOngo + TORnado) ist ein nicht-blockierender Treiber für die NoSQL-Datenbank. Er basiert auf dem asynchronen Web-Framework Tornado und ist wie dieses in der Sprache Python implementiert. Entwickelt wird Motor von A. Jesse Jiryu Davis aus dem MongoDB-Entwicklerteam.

Motor agiert als Wrapper um nahezu das gesamte PyMongo, das Python-API für Mongo, und macht dieses asynchron nutzbar. Damit soll die Lücke zwischen PyMongo und AsyncMongo geschlossen werden. Während Ersteres keine asynchrone Programmierung unterstützt, fehlen Letzterem signifikante Features.

Nach dem Vorbild von Tornado geben asynchrone Motor-Methoden seit Version 0.2 Futures zurück, die den Umgang mit Koroutinen vereinfachen. Die mit Version 0.1 eingeführten Callback-Funktionen sind weiterhin möglich. Motor 0.2 setzt eine PyMongo-Version ab Nummer 2.7 voraus und Tornado ab Version 3. Der Code steht auf GitHub bereit.

Zu den Neuerungen in MongoDB 2.6 gehören unter anderem Server-Erweiterungen, ein neues Automatisierungs-Tool und erweiterte Enterprise-Features.

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