Mit Java auf's iPhone: Welche Zukunft hat RoboVM?

Hartmut Schlosser

Um mit der Java-Programmiersprache Apps für iPhone und iPad zu entwickeln, steht bis dato das Open-Source-Projekt RoboVM zur Verfügung. Die RoboVM nutzt einen Ahead-of-Time-Compiler, der Java Bytecode in nativen ARM- oder x86-Maschienencode übersetzt. Ohne Interpretationsvorgang kann dieser Code dann auf der Ziel CPU ausgeführt werden, neben iOS Devices auch auf Linux- und Mac-OS-X-x86-Systemen.

Niklas Therning zeichnet maßgeblich für das Projekt verantwortlich, wobei ein Sponsoring durch Trillian AB die Arbeiten an RoboVM möglich machten. Für den langfristigen Erfolg des Projektes genügt diese Ressource allerdings nicht mehr aus, schreibt nun Therning auf dem RoboVM-Blog. Ernsthaft kann das Projekt nur durch ein mehrköpfiges Team weitergeführt werden, das sich ganztägig auf das Projekt konzentrieren kann.

Vor die Suche nach weiteren Sponsoren schaltet Therning eine kleine Umfrage, mit der das User-Interesse ausgehorcht werden soll. Nach Auswertung des Surveys sollen die weiteren Schritte beschlossen werden. Wichtig ist es Therning hier zu erwähnen: Wie auch immer die Umfrage ausfallen wird – die RoboVM in ein Closed-Source-Projekt umzuwandeln steht nicht zur Debatte.

Zur Umfrage geht es hier. Die 5 Fragen sollten sich doch im Handumdrehn beantworten lassen!

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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