Eclipse auf dem Weg zum Release 3.1

Mit dem Tiger in den Käfig

Lars Wunderlich

Bereits der Schritt von Eclipse 2.1 auf 3.0 erzeugte bei manchen Entwicklern Stirnrunzeln: Wer benutzt die neuen Features? Brauche ich die? Jetzt steht die neue Version 3.1 vor der Tür – vorgestellt in der Milestone 5a-Version – und erneut stellt sich die Frage: Kann man eine gute IDE noch weiter verbessern?

Augenscheinlichstes Merkmal für die meisten Nutzer von Eclipse dürfte der ab Version 3.1 zugesicherte Tiger-(J2SE 5.0-)Support sein. Im Projektplan für Eclipse 3.1 [1] finden sich allerdings noch eine Reihe anderer je nach Einsatzgebiet sicherlich sehr wichtiger Features. Eclipse, das spätestens mit Version 2.0 aus dem Nischendasein diverser Open Source IDEs heraustrat und den Schritt aus dem häuslichen Programmierumfeld in die Unternehmensumgebungen tat, steht heute den Herausforderungen von Multiprojektarchitekturen, J2EE-Frameworks und Support für diverse Webapplikationen und -sprachen gegenüber. Zwar wird seitens der Community seit jeher die – auch mit der Rich-Client-Plattform – unterstrichene flexible Architektur der IDE gepredigt, dennoch sind viele evolutionäre Weiterentwicklungen notwendig, um mit den Neuerungen in der Java Community, JDK 5.0 oder den Trends in Richtung J2EE 1.4 und 1.5 Schritt zu halten. Besonders die Version 3.0 zeigte erstmalig, dass zunehmender Reichtum an Features und die Unterstützung für komplexe Softwareprojekte irgendwann zu Lasten von Performance und Übersichtlichkeit gehen kann.

Abb. 10: Neue Online-Hilfe
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Lars Wunderlich
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