René Zarwels Session von der W-JAX 2017

Microservices – Durchblick im Framework-Dschungel

Redaktion JAXenter

Microservices stehen zurzeit hoch im Kurs. Durch bestechende Vorteile, wie z. B. bedarfsgerechte Skalierung und bessere Wartbarkeit, setzen immer mehr Firmen auf dieses Architekturmuster. Dies sorgt dafür, dass die Anzahl der verfügbaren Microservices-Frameworks stetig steigt. René Zarwel zeigt in seiner Session von der W-JAX 2017, wie durch eine einfache Bewertungsmethode und klar definierte Anforderungen Ordnung in den Auswahlprozess gebracht werden kann.

Die Wahl des richtigen Frameworks für das Erstellen von Microservices-Architekturen ist nicht leicht. Besonders erfolgreiche Umsetzungen der Webgiganten Netflix, Amazon und Twitter haben auch kleinere Unternehmen überzeugt, eigene Frameworks zu veröffentlichen. Lagom, Micro und MSF4J sind nur ein paar der allein im Jahre 2016 erstmals veröffentlichten Frameworks. Sie bieten dabei immer neue Ansätze, wie z. B. reaktive Web Services, um gegebene Aufgaben besser zu lösen. Oder sie sind besonders leichtgewichtig und schnell, um die Effizienz weiter zu steigern.So bleibt den Softwarearchitekten die Qual der Wahl. Dank der losen Kopplung der Microservices kann für jeden kleinen Service ein eigenes Framework gewählt werden. Mit der Vielzahl an Frameworks lässt sich somit das beste Hilfsmittel für das gegebene Problem auswählen. Doch welches Framework ist das richtige, und wie lässt sich dies eindeutig feststellen?

René Zarwel stellt eine Methode zur Determinierung des richtigen Frameworks vor und erläutert sie anschließend an einem Beispiel. Hype oder etabliert, mit fundierten Kenntnissen steht dem Erfolg nichts im Weg.

Microservices – Durchblick im Framework-Dschungel from JAX TV on Vimeo.

René Zarwel ist Softwareentwickler beim internen IT-Dienstleister (it@M) der Landeshauptstadt München (LHM). Schon während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit Microservices und wirkte maßgeblich bei der Planung und Durchführung eines internen Projekts zur Generierung einer Microservices-Architektur anhand eines Domänenmodells mit. Aktuell treibt er das Thema Microservices innerhalb von it@M voran und migriert passende Legacy-Anwendungen auf die neue Architektur. Vor seiner Zeit bei der LHM war er Projektleiter in einem mittelständischen Unternehmen.
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