Micro Cloud Foundry verbessert Support für Java 7, Ruby, Scala und Node

Judith Lungstraß

Micro Cloud Foundry ist die lokale Version der bekannten Open-Source-PaaS-Plattform für Entwickler und jetzt in einer neuen Version erschienen. Mit einigen neuen Features verspricht diese Version vor allem, die Kompatibilität zwischen der Lokal-Version und anderen Cloud-Foundry-basierten Clouds zu erhalten.

Neu ist der Java 7 Support, der auch Anwendungen der Frameworks vert.x und Netty ermöglicht. Den Scala Support hat man mit Unterstützung des Play 2.0 Frameworks erweitert. Genauso mit Node: NPM wird jetzt unterstützt, ebenso die Auto-Rekonfiguration aller Services in Node.js-Anwendungen.

Im Bereich Ruby wurden umfangreichere Änderungen vorgenommen, um die Unterstützung der Sprache zu verbessern. Durch die Ausweitung der vorhandenen Auto-Rekonfiguration für relationale Datenbanken auf alle Service-Typen können nun bedeutend mehr Anwendungen ohne Code-Änderung in Cloud Foundry deployt werden. Der Support für Rails-3.1- und Rails-3.2-Anwendungen wurde verbessert, neu hinzugekommen ist Unterstützung für das Framework Racks.

Künftig sollen CloudFoundry.com und Micro Cloud Foundry verstärkt im Gleichschritt gehalten werden. Jedes Mal, wenn es eine Änderung auf CloudFoundry.com gibt (und das geschieht momentan durchschnittlich zwei Mal pro Woche), soll diese auch in Micro Cloud Foundry durchgesetzt werden – wir dürfen uns also auf häufige Updates freuen. Die beiden Versionen sollen außerdem einen identischen Zeitstempel bekommen, damit man immer weiß, ob man die eigene Version aktualisieren muss oder noch nicht.

Weiterhin arbeitet man derzeit an automatisierten Building- und Testing-Vorgängen und auch ein REST Interface soll Micro Cloud Foundry bald bekommen. Bis dahin können Sie die aktuelle Version von Micro Cloud Foundry auf der Projektseite herunterladen.

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Judith Lungstraß
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