Master Brick 2.1: Tinkerforge präsentiert neue IoT-Hardware

Diana Kupfer
© Tinkerforge

Kurz vor Weihnachten veröffentlichte die nordrhein-westfälische Hardware-Schmiede Tinkerforge eine neue Version ihres Hauptmoduls Master Brick.

In der Neuauflage mit der Versionsnummer 2.1 wurde ein Bug gefixt: Der Brick lässt sich nun auch neu flashen, wenn eine Ethernet-Erweiterung im Stapel enthalten ist, was der Vorgänger 2.0 nicht zulässt.

Um eine stabilere Kommunikation zwischen Bricks und den Erweiterungen, auch Bricklets genannt, zu ermöglichen, wurde der I2C-Bus in vier kleinere Busse unterteilt. Je kürzer der Bus, desto ausfallsicherer der Datenaustausch zwischen den Hardware-Komponenten.

Die USB-Schnittstelle wurde mit ESD-(Electrostatic Discharge)-Schutz und einem EMI-(Eletromagnetic Inferference)-Filter ausgestattet, sollte also nun vor elektrostatischen Entladungen und elektromagnetischen Störungen gefeit und damit sicherer in der Bedienung sein. Bis zu vier Bricklets können per USB an den Master Brick angeschlossen und auf diese Weise kleine Internet-of-Things-(IoT-)Prototypen aufgebaut werden. Nach wie vor ist der Master Brick für einen Preis von knapp 30 Euro erhältlich. 

Tinkerforge Master Brick

Vor wenigen Wochen präsentierte Tinkerforge mit dem RED Brick ein ganz neues Hauptmodul, über das sich die Bricklets direkt steuern lassen – alternativ zur Steuerung vom PC aus.

Allen, die selbst Hand an die IoT-Hardware anlegen möchten, sei die JAXenter-Tutorial-Reihe „IoT mit Java 8 und Tinkerforge“ von Sven Ruppert empfohlen.

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Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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