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MapR bietet native Sicherheits-Features für Hadoop

Hartmut Schlosser

Der Big-Data-Spezialist MapR hat neue Sicherheitsfunktionen in seine Hadoop-Distribution eingebaut. Durch die Unterstützung des Authentifizierungsdienstes Kerberos lassen sich existierende Sicherheits-Infrastrukturen auf Hadoop-Deployments ausdehnen. Außerdem bietet MapR nun auch einen eigenen, nativen Authentifikationsmodus an, der zu Kerberos äquivalente Features bieten soll.

MapR ist Anbieter einer kommerziell unterstützten Hadoop Distribution inklusive darauf abgestimmtes Tooling, mit dem sich Big-Data-Anwendungen aufsetzen lassen. Der Fokus liegt dabei nach Eigenangaben auf Datensicherheit, Ease of Use und Performance. Seit 2011 ist MapR in Amazons Elastic Map Reduce (EMR) Service im Einsatz.

Im Zuge der neuen Authentifizierung werden in MapR sämtliche Operationen wie Datei-Lese-Schreibzugriffe, HBase-Aktionen oder MapReduce Jobs nativ gesichert. Innerhalb eines Clusters initiiert Hadoop eine verschlüsselte Kommunikation, ohne die Hilfe externer Drittpartei-Infrastrukturen in Anspruch nehmen zu müssen. User werden über einen einfachen Username/Passwort-Mechanismus angemeldet, der via LDAP, Active Directory oder NIS integrierbar ist.

Die native Authentifizierung befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium. Weitere Informationen bietet die Projektseite, auf der sich auch Downloads für die verschiedenen MapR-Versionen finden. Neben den beiden kommerziellen M5- und M7-Editionen hat das Unternehmen auch eine freie Community-Edition (M3) im Portfolio.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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