Management-Lösung für Qualität und Kostentransparenz in der Software-Entwicklung

Eine Steuerzentrale für alle Entwicklungsprozesse

Diesen Herausforderungen hat sich Borland bereits vor einiger Zeit gestellt und für Prozesse rund um die Software-Entwicklung mit dem Open-ALM-Konzept (Application Lifecycle Management) einen disziplinübergreifenden Ansatz entwickelt. Mit der Bezeichnung Open ALM verfolgt Borland die Philosophie, unterschiedliche Werkzeuge – eigene Produkte, die von fremden Herstellern bis hin zu Open-Source-Produkten – zu einer durchgängigen Lösung für die Entwicklung und Bereitstellung von Software zu vereinen. Dieser Ansatz erlaubt es, die Entwicklung neuer Software als geschlossenen Kreislauf von nacheinander folgenden Phasen abzubilden.

Als offene Integrationsplattform macht das übergreifende ALM-Framework alle für die Planung, Entwicklung und Überwachung von Software-Projekten erforderlichen Werkzeuge und Methoden, ob von Borland oder Drittanbietern, verfügbar. Das sorgt für Konsistenz, Nachverfolgbarkeit und eine klare Sicht auf alle Daten und Informationen im gesamten Software-Lebenszyklus. Auf diese Weise können Organisationen Software in einem heterogenen Umfeld entwickeln und so bestehende Investitionen und Entwicklungen weiterhin nutzen.

Mit den neuen BMS-Lösungen (Borland Management Solutions) hat Borland sein Open-ALM-Konzept weiterentwickelt. Dieser Ansatz schafft für Fachabteilungen, Entwickler, IT-Leiter und Firmenleitung eine einheitliche und rollenbasierte Sicht auf sämtliche Aktivitäten im Entwicklungsprozess. Alle Tätigkeiten lassen sich automatisch verbinden, steuern und messen – von der ersten Idee einer Applikation bis zu deren Inbetriebnahme.

Mit BMS lassen sich einzelne Prozessschritte sehr gezielt auswerten. Kosten und Risiken der Software-Entwicklung stehen damit tagesaktuell zur Verfügung und spiegeln den aktuellen Projektstand wider. Unternehmen sind so in der Lage, Projekte transparent darzustellen und effizienter durchzuführen. Zudem sind Entwicklungsprozesse schneller an veränderte Anforderungen von internen wie auch externen Kunden anpassbar.

ALM-Repositories verknüpfen

Technisch gesehen setzen die BMS auf der ALM-Infrastruktur auf, holen die Daten aus den im Unternehmen vorhandenen ALM-Repositories, verknüpfen diese miteinander und stellen die Ergebnisse auf webbasierten Benutzeroberflächen bereit. Das zugrundeliegende Open-ALM-Framework bildet eine bidirektionale Schnittstelle zwischen BMS und den ALM-Anwendungen. Nutzer können daher zum einen rollenbasiert auf Datenmodelle, Artefakte sowie Arbeitsergebnisse und Informationen in den ursprünglichen ALM-Repositories zugreifen, zum anderen diese Daten gemäß ihrer Berechtigung auch verändern. Damit gehören Redundanzen aufgrund von Datenduplizierungen sowie Synchronisationsfehler der Vergangenheit an. Diese Vorgehensweise bezeichnet Borland als SAME (Single Asset Multiple Environment).

Ein Fenster in die IT-Entwicklung

Die Borland Management Solutions umfassen drei Produkte: TeamDemand, TeamFocus und Team Analytics. TeamDemand unterstützt in Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen der Fachabteilung und der Entwicklungsabteilung. Die geschäftlichen Anforderungen an eine neu zu entwickelnde Software werden meist in den Fachabteilungen formuliert und von dort an die IT-Abteilung weitergegeben. Doch oft kann die Fachabteilung deren Umsetzung nur mühsam nachvollziehen, denn die Kommunikation zwischen Fach- und IT-Abteilung ist unzureichend. Dadurch entstehen zum Teil erhebliche Reibungsverluste, die zeit- und kostenintensiv sind. Im schlimmsten Fall deckt sich die fertig entwickelte und ausgelieferte Software-Lösung nicht mit den fachlichen Anforderungen.

TeamDemand gibt Mitarbeitern aus den Fachabteilungen Einblick in die Arbeit der Entwickler. Alle Anforderungen und der jeweils aktuelle Status ihrer Umsetzung lassen sich per Knopfdruck und in Echtzeit überblicken. Die Anwendung stellt eine direkte Verbindung zu allen ALM-Artefakten her, wie etwa Anforderungen und Projektaufgaben, die sich in den verschiedenen, bereits existierenden Tool-Repositories befinden. Mitarbeiter aus den Fachbereichen bekommen personalisiert alle notwendigen Informationen zu Arbeitsfortschritten angezeigt. So können sie IT-Anfragen besser einschätzen, Aufgaben sowie Änderungen priorisieren, dokumentieren und fundierte Entscheidungen treffen.

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