Logback: Version 1.1.0 des selbsternannten Log4j-Nachfolgers ist da

Redaktion JAXenter

Das Logging-Framework Logback steht in Version 1.1.0 bereit. Blieben in früheren Versionen Konfigurationsdateien ohne die Dateierweiterungen .xml oder .groovy von dem Framework unbeachtet, so wird dieser Fehler nun mit einer LogBackException quittiert. Die Groovy-Konfiguration unterstützt nun appenderRef, wodurch die Verwendung der Klasse AsyncAppender und damit asynchrones Logging in Groovy möglich wird. Weitere hinzugekommene Funktionalitäten und die zahlreichen Bugfixes können der offiziellen Ankündigung entnommen werden.

Der selbsternannte Log4j-(1.0)-Nachfolger, 2006 lanciert, untergliedert sich in drei Module: logback-core, logback-classic und logback-access, wobei das zuerst genannte die Grundlage für die beiden anderen darstellt. Das logback-classic-Modul, laut Webpräsenz vergleichbar mit einer „signifikant verbesserten“ Version von Log4j, bringt eine native Implementierung des Simple Logging Facade for Java (SLF4J) mit. Dadurch können andere Logging-Frameworks wie Log4j oder java.util.logging auch während des Deployments hinzugefügt werden. Zahlreiche Apache-Projekte wie ActiveMQ, Solr oder Jackrabbit verwenden dieses API; außerdem die Projekte Ehcache, Sonar oder Hibernate. Das Modul logback-access ist zudem mit Servlet-Containern wie Tomcat oder Jetty integrierbar.

Die Alternative Log4j – ihr attestierte der Logging-Experte Christian Grobmeier 2012 noch das „Comeback des Jahres“ – nähert sich nur in kleinen Schritten dem zweiten Major-Release. Ende September erschien die neunte Beta-Version. 

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