Logging in Java

Log4j 2.12: Neue Features für Rekonfiguration und zahlreiche Bugfixes

Dominik Mohilo

© Shutterstock / Tadeas Skuhra

Log4j ist so etwas wie der Prototyp eines Logging Frameworks. Im Java-Umfeld hat es sich in den letzten 23 Jahren zu einem De-facto-Standard entwickelt und auch sonst war es Vorbild für zahlreiche Frameworks mit ähnlicher Funktionalität für andere Programmiersprachen. Log4j 2.12 hat einige kleinere neue Features und viele Bugfixes im Gepäck.

Log4j wurde 1996 von Ceki Gülcü entwickelt und ist heute in vielen kommerziellen wie quelloffenen Projekten im Einsatz. Mit der zweiten Major-Version Apache Log4j 2 wurde eine von Grund auf überarbeitete Fassung vorgestellt, die viele Fehler der vorherigen Version 1.x ausbesserte, aber wichtige Teile der Vorversion übernahmen. Innovativ war insbesondere die Einführung asynchroner Logger, bei denen I/O-Operationen in einem separaten Thread ausgeführt wurden.

Apache Log4j 2.12: Das ist neu

Im März vorigen Jahres wurde das letzte Update des Logging Frameworks veröffentlicht. Seitdem wurde an der aktuellen Version, Log4j 2.12, gearbeitet, die nun das Licht der Welt erblickte. Neben 20 gefixten Bugs wurden einige Implementierungen aktualisiert und natürlich gibt es auch neue Features. Zum Beispiel ist es nun leichter möglich, eine Neukonfigurierung durchzuführen, nachdem die Anwendung gestartet wurde. Außerdem wird die Rekonfiguration via HTTP(S), Docker und Spring Cloud Configuration ab Log4j 2.12 unterstützt.

Neu ist auch, dass man das Kompressionslevel bei der Kompression via GZIP nun exakt nach den eigenen Bedürfnissen einstellen kann. Auch eine neue Methode gibt es: method org.apache.logging.log4j.message.MapMessage.toKey(String) – mit ihr soll es einfacher werden, Subklassen zu verwenden.

Wer Log4j 2.12 gerne einsetzen möchte, sollte bedenken, dass dies Java 7 voraussetzt. Weitere Informationen zum aktuellen Release gibt es im Blog-Beitrag von Ralph Goers. Alles weitere zu Log4j finden interessierte Entwickler auf der offiziellen Homepage des Projekts.

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Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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