LiveRebel 2.0 ermöglicht Java-EE-Updates im laufenden Betrieb

Hartmut Schlosser

Ein interessantes Release kommt aus dem Hause ZeroTurnaround. Mit LiveRebel hat die estische Softwareschmiede vor einem Jahr das sogenannte Hotpatching eingeführt, mit dem sich sofortige Updates von Java-EE-Anwendungen ohne Anhalten des Servers durchführen lassen.

Mit dem jetzt verfügbaren LiveRebel 2.0 wird diese Update-Strategie auf Server-Cluster ausgedehnt. Möglich machen es die sogenannten „rolling restarts“. Anstatt jeden Server vom Cluster zu trennen, anzuhalten, die Aktualisierung vorzunehmen und neu zu starten, werden die Aktualisierungen nach der Installation von Live Rebel 2.0 automatisch durchgeführt, und zwar so, dass aus User- und Administratior-Sicht kein Anhalten der Server wahrgenommen wird. Das Versprechen lautet, Anwendungsaktualisierungen im laufenden Betrieb vorzunehmen und Produkt-Updates zudem schneller und zuverlässiger absolvieren zu können.

LiveRebel-Konsole. Quelle: ZeroTurnaround

LiveRebel soll sich in existierende Infrastrukturen einklinken und dort seine „magische Arbeit“ verrichten, die von den ZeroTurnaround-Ingenieueren in unten stehendem Video beschrieben wird.

Live-Rebel gibt es auf der Unternehmenseite in einer 90 Tage gültigen Testversion. Die kommerzielle Variante schlägt in der Pre-Produktion-Fassung mit jährlichen 200 Euro pro JVM-Instanz zu Buche, in der Full-Production-Fassung sind es 600 Euro pro JVM.

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Hartmut Schlosser
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