Volle Kraft voraus!

Pivotal Application Service für Kubernetes veröffentlicht

Katharina Degenmann

© Shutterstock / Alzay

Pivotal hat die Alpha-Version des Pivotal Application Service (PAS) für Kubernetes vorgestellt. PAS soll Entwicklern zukünftig eine bessere User Experience bei der Nutzung von Kubernetes bescheren.

Kubernetes, als Instrument für die Realisierung von Container-as-a-Service-Anforderungen bekannt, ist in der Softwarearchitektur mittlerweile etabliert. Dennoch tun sich viele Unternehmen mit der Komplexität verteilter Container-Anwendungen schwer. Nun hat Pivotal den Cloud-Foundry-basierten Dienst PAS in der Alpha-Version veröffentlicht, mit dem sich eine Vielzahl an Kubernetes-Clustern einfacher verwalten lassen sollen.

Pivotal Application Service

Mit der Alpha-Version von PAS können Entwicklern die beliebte „cf push“-Erfahrung nun auch für Kubernetes nutzen. PAS soll es Entwicklern ermöglichen, sich auf den Code zu konzentrieren, während die Plattform die erforderlichen Aufgaben für das Software Deployment, Networking, Monitoring und Logging übernimmt.

Und PAS kommt nicht allein, sondern hat weitere Produkte im Gepäck. Bereits im Mai stellte das Unternehmen die ersten beiden vor: Pivotal Spring Runtime und Pivotal Service Mesh. Die Spring Runtime bringt Support für Java-Umgebungen – inklusive OpenJDK, Spring Support und Apache Tomcat. Das zweite Produkt ist die Alpha-Version von Pivotal Service Mesh.

Pivotal Service Mesh

Die mitunter spannendste Neuerung ist wohl das Service Mesh. Dieses automatisiert die Einrichtung und Konfiguration von Istio und ermöglicht es Entwicklern, Anwendungen zu deployen. Hierfür muss zunächst das Service Mesh mit dem Enterprise Pivotal Container Service (PKS) implementiert werden. Anschließend muss DNS eingerichtet und Load Balancing per wildcard durchgeführt werden. Danach können das automatisierte Routing und Load Balancing für die K8s-APIs aller mit PKS bereitgestellten Cluster sowie für die darauf ausgeführten Workloads genutzt werden.

Quelle: Pivotal Blog

Weitere Neuerungen

Neben den oben genannten Projekten ist nun auch die Alpha-Version des Pivotal Build Service erschienen. Damit können Entwickler automatisiert Container-Images erstellen. Unternehmen sollen sich damit stärkere Audit- und Sicherheitskontrollen für skalierbare Software-Ausführungen eröffnen. Build Service wird durch das CNCF Cloud-Native Buildpacks-Projekt weiterentwickelt. Auch die Alpha-Version von RabbitMQ für Kubernetes soll demnächst verfügbar sein, mit der sich die Bereitstellung und der laufende Betrieb von RabbitMQ automatisieren lässt.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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