KubeDB stellt sich vor!

KubeDB: Neues Framework unterstützt Datenbanken auf Kubernetes

Katharina Degenmann

© Shutterstock / patpitchaya

Datenbanken auf Kubernetes laufen zu lassen, ist keine leichte Aufgabe und geht häufig mit Problemen einher. KubeDB verspricht, dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Mithilfe des Frameworks sollen Datenbanken fast mühelos auf Kubernetes zum Laufen gebracht werden. Wir werfen einen Blick auf das neue Framework.

KubeDB soll Entwicklern das Leben etwas erleichtern und sie dabei unterstützen, Datenbanken im Kubernetes-Cluster zu betreiben. Das Framework wurde eigens dafür entwickelt, das Schreiben von Operatoren für unterschiedliche Datenbanken und deren Betrieb auf Kubernetes zu erleichtern. Nutzt man KubeDB, um Operatoren zu schreiben, decken diese bestimmte Funktionsweisen ab.

Die sieben Gaben des KubeDB

Die mit KubeDB geschriebenen Operatoren sind in der Lage, Datenbanken deklarativ mit CRD zu erstellen. Sie sorgen dafür, dass einmalige oder periodische Backups auf verschiedenen Cloud-Speichern, wie z.B. S3, GCS, etc., erstellt werden können. Wie außerdem zu lesen ist, ist das Wiederherstellen aus dem Backup möglich, ebenso wie das Klonen einer beliebigen Datenbank. Mit dem CoreOS Prometheus Operator für KubeDB steht eine native Integration für Prometheus zur Verfügung, über die das Monitoring der Datenbank erfolgen kann. Um ein versehentliches Löschen der Datenbank zu vermeiden, kann mit den Operatoren eine Sperre eingerichtet werden. Welche Datenbanken gelöscht wurden, lässt sich dennoch leicht nachverfolgen. Eine weitere Funktionsweise sind die sogenannten Snapshots. Snapshots sind Kubernetes Custom Resource Definitions (CRD). Mit KubeDB ist es möglich, nach einem Snapshot-Prinzip Backups von Datenbanken zu erstellen, die vom Framework verwaltet werden. Vorherige Snapshots können mit einem einzigen Befehl bereinigt werden. Zu guter Letzt ist es durch KubeDB möglich, Datenbanken via Command Line Interface (CLI) zu verwalten. Das funktioniert ganz ähnlich wie kubectl für Kubernetes.

Laut den Release Notes kann KubeDB für jede beliebige Datenbank genutzt werden, allerdings gibt es derzeit Templates für sechs häufig genutzte Datenbanken:

  • Postgres
  • Elasticsearch
  • MySQL
  • MongoDB
  • Redis
  • Memcached
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Alle weiteren Informationen zum Framework stehen auf der offiziellen Seite von KubeDB zum Nachlesen bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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