JUnitloop: Test-driven Development meets Instant Feedback

Einschränkungen

JLoop und JUnitLoop sind zwei sehr junge Plug-ins, die ursprünglich während eines Plug-in Hackathons Anfang 2012 entstanden sind. Dementsprechend bieten sie noch nicht alle Funktionen, die man sich evtl. wünschen würde. Unter anderem ist die Ausführung von JUnit Plug-in-Tests noch nicht möglich. Da diese Tests aber allein durch das Hochfahren einer Eclipse-Instanz im Vergleich zu normalen JUnit Tests relativ lange laufen, ist eine Ausführung beim Speichern oft auch nicht gewünscht. Weiterhin kann JUnitLoop noch nicht zwischen schnellen und langsamen Tests unterscheiden. Demnach kann man Letztere nicht explizit von der Ausführung beim Speichern ausschließen.

Trotz der genannten Einschränkungen und der Tatsache, dass beide Plug-ins kaum sechs Monate alt sind, kann man den produktiven Einsatz empfehlen. Da die Codebasis sehr übersichtlich ist und beide Projekte auf GitHub verfügbar sind [2], ist jeder dazu angehalten, bei Fehlern oder Featurewünschen selbst Hand anzulegen und die Weiterentwicklung von JLoop und JUnitLoop aktiv voranzutreiben.

Fazit

JLoop und JUnitLoop verkürzen die Feedback-Schleife beim Programmieren mit Eclipse drastisch. Die Auswirkungen jedweder Codeänderung werden sofort beim Speichern sichtbar. Sei es ein Testfall, der von einer Änderung betroffen ist und nun fehlschlägt, oder ein UI-Element, das sich verschiebt – man bekommt eine Rückmeldung, und zwar sofort. JLoop und JUnitLoop gehören damit zu den Plug-ins, die jeder Eclipse-Entwickler einmal ausprobiert haben sollte.

Dr. Mirko Seifert, Dr. Christian Wende und Dr. Jendrik Johannes haben an der TU Dresden promoviert und entwickeln neben JLoop und JUnitLoop die Open-Source-Tools EMFText und JaMoPP. Ihr Unternehmen, die DevBoost GmbH, bietet Produkte und Dienstleistungen zur Effizienz- und Qualitätssteigerung in der Softwareentwicklung an. Sie sind über www.devboost.de erreichbar.
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