JUnit-Erweiterung NoSQLUnit 0.5.0 verfügbar: Unittests für Redis, Cassandra, MongoDB & Neo4J

Hartmut Schlosser

Es gibt da so eine Kategorie von Entwickler-Werkzeugen, die quasi jedem Mitglied einer bestimmten Community über den Weg laufen. JUnit ist für die Java-Welt so ein Beispiel – wer hat das Test-Framework noch nicht genutzt? Eine Erweiterung um NoSQL-spezifische Anwendungen stellt nun NoSQLUnit dar, das soeben in Version 0.5.0 erschienen ist.

Das Schreiben von Unit- und Integrationstests für Anwendungen zu erleichtern, die Redis, Cassandra, MongoDB oder Neo4J nutzen, ist das Anliegen von NoSQLUnit. Zum Einsatz kommen spezifische Regelsets sowie eine Gruppe von Annotationen, die auf NoSQL-Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Der Fokus der aktuellen Version lag nicht darauf, eine weitere NoSQL-Engine mit an Bord zu holen. Stattdessen wurde eine eingebettete In-Memory-Engine für Redis implementiert. Damit unterstützt NoSQLUnit nun neben Managed und Remote auch Embedded Redis.

Wie bei jedem Release ging es natürlich auch hier zudem um Bugfixes. Verbesserungen beziehen sich auf den Managed Cassandra Lifecycle, der Embedded Neo4j Engine und
Shard Connections der Jedis Library.

Für das nächste Release 0.6.0 ist eine interessante Erweiterung geplant, die Hadoop-Anwendern zu Hilfe eilt: Unterstützung für HBase steht auf der Roadmap. Darüber übrigens, welche NoSQL-Engine zudem als nächstes an die Reihe kommen soll, hat Entwickler Alex Soto einen Poll gestartet. Zur Auswahl stehen Memcached, Riak, Sones, CouchDb, Terrastore und Dex.

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Hartmut Schlosser
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