Was ist los bei den Java User Groups?

JUG Alert: Eine neue Java User Group und Logdateien mit dem Elastic-Stack meistern

Dominik Mohilo

Weihnachten rückt immer näher und die Zeit, um an die Geschenke zu denken, beginnt. Das dachte sich vermutlich auch Michael Heinrichs, der kürzlich beschlossen hat, Java-Entwickler im Breisgau mit der Gründung der JUG Freiburg zu beglücken. Was sonst noch so in den Java User Groups los war und was für dieses Jahr noch geplant ist, erfahrt ihr im JUG Alert.

Happy Birthday, JUG Freiburg

Am 25. November war es soweit: Eine neue Java User Group erblickte das Licht der Welt und wird von nun an Teil des großen JUG-Universums sein: Die Java User Group Freiburg.

Gegründet wurde sie von Michael Heinrichs, seines Zeichens Java-, Web- und JavaFX-Entwickler und Senior Software Engineer bei der Canoo Engineering AG. Wer also aus dem Raum Freiburg kommt und sich gerne bei der neuen Java User Group beteiligen oder Mitglied werden möchte, kann sich bei Meetup der Gruppe anschließen und mit dem Leiter in Kontakt treten.

Wir wünschen der Java User Group Freiburg viel Erfolg, zahlreiche Mitglieder und spannende Vorträge!

Vorschau: Die nächsten JUG-Termine

29. November

JUG Ostfalen: HackTalk Braunschweig November 2016

Der HackTalk ist eine monatliche After-Work Veranstaltung, in deren Zentrum ein gemütliches Miteinander UND technischer Austausch steht. Neuankömmlinge können hier Kontakt finden und alte Hasen können „Kriegsgeschichten“ austauschen. Natürlich sind Entwickler aller Stilrichtungen willkommen.

JUG Graz: Managing Spring Cloud services with Docker

Thomas Bauer wird bei der Java User Group Graz eine praxisorientierte Präsentation über Java-Entwicklung mit Docker halten. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen von Docker wird er zeigen, wie man eine Spring-Cloud-basierte, dockerisierte Microservice-Anwendung erstellt.

30. November

JUG Schweiz (CH): Java 9 Hands On Workshop

Rund 3,5 Jahre nach Erscheinen von JDK 8 am 18. März 2014 soll Java in Version 9 im Juli 2017 veröffentlicht werden. Michael Inden führt in diesem Workshop in die Funktionalitäten ein und vertieft das Wissen dann durch praktische Übungen mit den Teilnehmern. Gemeinsam wird ein Blick auf Sprach- und Syntaxerweiterungen, einige nette Funktionalitäten in Streams und Optionals, aber auch auf Erweiterungen im Process API und bei der Unterstützung von HTTP 2 geworfen. Selbstverständlich dürfen die Modularisierung und das Project Jigsaw als Themen nicht fehlen.

JUG Frankfurt: How to Apply Big Data Analytics and Machine Learning to Real Time Processing

Big Data ist derzeit zweifelsohne ein großer Hype. Große Mengen an Daten werden bei Hadoop oder anderen Plattformen gespeichert. In seiner Session bei der Java User Group Frankfurt wird Kai Wähner, Technical Lead bei TIBCO, anhand von realen Erfolgsgeschichten die Konzepte hinter Stream Processing und dessen Verbindung zu Hadoop, Spark und anderen Big-Data-Plattformen erklären.

JUG Hamburg: Batman v Supername – Dawn of Legacy Code

Mit großer Macht geht große Verantwortung einher. Diese aus Spiderman bekannten Worte treffen auch auf das Schreiben von Code zu: Gute Entwickler schreiben ihren Code so, dass auch andere ihn verstehen können. Björn Kimminich erklärt in seinem Talk bei der Java User Group Hamburg, warum es so wichtig ist, verständlichen Code zu produzieren.

JUG Görlitz: Inside JVM

Wie funktioniert die virtuelle Maschine? Wo kommt der Just-in-Time-Compiler ins Spiel und was hat es mit InvokeDynamic auf sich? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Wiedeking bei einem Blick unter die Haube der Java Virtual Machine.

1. Dezember

JUG Mannheim: Apache Kafka

Apache Kafka ist ein verteilter Message Broker, der nach dem Publish-Subscribe-Prinzip arbeitet. Durch seine Architektur kann ein Kafka-Cluster immensen Durchsatz bei sehr niedriger Latenz erreichen – und obendrein noch hervorragend horizontal skalieren. Florian Troßbach erläutert die Grundkonzepte und demonstriert, wie Clients mit Kafka interagieren können.

JUG Ostfalen: Brain Patterns in der Softwareentwicklung

Julia Dellnitz ist Co-Gründerin von Learnical. In ihrem Vortrag bei der Java User Group Ostfalen stellt sie sechs Entwurfsmuster für mentale Prozesse vor, die entscheidend für die Teamperformance und die Entwicklung erfolgreicher Produkte sind. Diese „Brain Patterns“ helfen besser zu verstehen, worauf man in der Zusammenarbeit und bei der Gestaltung effizienter Arbeitsprozesse achten kann, um den Fallen des menschlichen Gehirns zu entkommen – insbesondere in agilen Zusammenhängen.

5. Dezember

JUG München: REST-Services nur mit HATEOAS

Beim Design von REST-Interfaces wird ein Constraint oft übersehen – HATEOAS. Andreas Würl und Jörg Adler stellen die Vorteile dieses Architekturparadigmas anhand einiger Beispiele vor und präsentieren vorhandene Ansätze im Spring und Jersey-Framework.

6. Dezember

JUG Berlin-Brandenburg: Stammtisch im Dezember 2016

Der Stammtisch der Java User Group Berlin-Brandenburg ist offen für alle Interessierten und JUG-Mitglieder. Bei dem Treffen geht es wie immer um ein gegenseitiges Kennenlernen, den Austausch von Ideen zur JUG und allem, was sich sonst noch an solch einem Abend ergeben kann.

7. Dezember

JUG Schweiz (CH): JavaFX Hands On (Workshop)

Java FX ist die neueste GUI-Technologie. Mit Version 8 schickt sich JavaFX an, Swing als GUI-Technologie abzulösen. Michael Inden führt in diesem Workshop in die Programmierung von JavaFX-Anwendungen ein und zeigt, wie man die Erweiterungen aus Java 8 gezielt nutzen kann, um moderne gute bedienbare Desktop-Anwendungen zu erstellen.

JUG Münster: Swift für Backend Entwickler

In seinem Vortrag bei der Java User Group Münster wird Krystof Beuermann über Swift für Backend-Entwickler sprechen. Swift ist eine von Apple entwickelte Programmiersprache, ist objekt-orientiert und vor allem für die Entwicklung von Anwendungen für Apple-Produkte geeignet.

JUG Berlin-Brandenburg: Self-contained Systems: Microservices-Architekturen mit System

Self-contained Systems (SCS) nutzen die Ideen von Microservices und teilen Systeme in stark entkoppelte Anwendungen auf. So können große, komplexe Anwendungen strukturiert werden – aber auch in vielen anderen Szenarien sind die Ansätze sinnvoll nutzbar. Im Workshop von Eberhard Wolff werden zunächst SCS und deren Unterschiede zu Microservices erklärt, anschließend wird gemeinsame eine technische und fachliche Architektur für ein SCS-System entworfen.

JUG Bremen: IntelliJ IDEA Trickkiste – Ein Entwickler packt aus

Yann Cébron zeigt im Rahmen einer Live-Demonstration einige – auch unbekanntere – Features und Techniken auf, die einem in der täglichen Arbeit mit Entwicklungsumgebungen weiterhelfen können. Der Vortrag richtet sich sowohl an erfahrene Benutzer als auch an Neueinsteiger/Interessierte.

JUG Hamburg: Wieviel Client braucht das Web?

Fullstack-Java-EE-Anwendungen schreibt man mit JSF. Zumindest im Standard. Nun sind Browser schon lange nicht mehr einfache Remote-Displays, sondern führen mit JavaScript eine leistungsfähige und allgegenwärtige Programmumgebung mit sich. Dirk Weil beantwortet in seinem Vortrag die Frage, welches GUI-Framework wann und für wen am besten geeignet ist.

JUG Karlsruhe: Lasttests mit Selenium & Galen-tastisch: Layout-Testen leicht gemacht mit dem Galen Framework

Christian Kumpe stellt die technischen Details des Testens mit Selenium dar. Er berichtet über die gesammelten Erfahrungen und möchte die Zuhörer in die Lage versetzen, das Setup in eigenen Projekten zu verwenden. Bei Jonas Knopf geht es dann um Layout-Tests mit Galen. Er zeigt, wie mit dem Framework Tests erstellt werden können, die das korrekte Verhalten des Layouts auf unterschiedlichen Displaygrößen überprüfen.

8. Dezember

JUG Darmstadt: Emerging Java EE Microservice Patterns

„Java EE ist wie für Microservice Architekturen geschaffen.“ In dieser Session wird Adam Bien die Behauptung mit möglichst vielen Code Beispielen begründen. Zudem wird er Services mit Java EE “from scratch” implementieren, bauen, auf Docker deployen und miteinander kommunizieren lassen. Dabei werden sich, so Bien, einige Muster und Idiome herauskristallisieren.

JUG Saxony: Angular 2 mit TypeScript

Frank Schwarz will sich, gemeinsam mit den Zuschauern, das neue Angular etwas genauer anschauen. Gemeinsam sollen die neuen Konzepte, Features und Programmierparadigma erforscht werden. Zudem werden die Fragen beantwortet, was TypeScript eigentlich ist und wie das neue Ökosystem aussieht.

Unser Eventkalender

Damit Ihr immer einen guten Überblick über die Aktivitäten der JUGs und andere Veranstaltungen habt, haben wir einen Eventkalender für euch erstellt. Solltet Ihr Termine vermissen oder ein eigenes Event in unserem Kalender platzieren wollen, schreibt uns einfach eine E-Mail an dmohilo@sandsmedia.com mit Name, Veranstaltungsort, Organisatoren, einer Kurzbeschreibung und einem Link (falls vorhanden) zu weiteren Informationen oder zur Anmeldeseite. Wir tragen eure Events gerne in den Kalender ein.

Rückschau: Das war los in den JUGs

JUG Hessen-Kassel: Awesome Logging Infrastructure using the Elastic Stack

Der Elastic Stack besteht aus Elasticsearch, Logstash, Kibana und Beats – einfach zu verwendende Bausteine, um beliebige Daten zu parsen, indizieren, analysieren und visualisieren.
In diesem Talk von Alexander Reelsen bei der JUG Hessen-Kassel geht es vor allem um das Thema Logdateien. Wie verwendet man den Elastic-Stack am besten, um die Herausforderungen von Logdateien zu meistern? Diese Frage beantwortet er mit einem besonderen Augenmerk auf das neueste Produkt der Elastic-Familie: Beats.

Alexander_Reelsen-3cd154a4Alexander Reelsen ist Entwickler bei Elastic und interessiert sich für alles, was mit Suche und Skalierung zu tun hat. Nachdem er mehrere Jahre JVM-basierte Webentwicklung hinter sich hatte, hat er sich für etwas komplett anderes entschieden und ist seither Entwickler bei Elastic. Aktuell liegt sein Fokus auf der Weiterentwicklung der kommerziellen Elasticsearch-Erweiterung Watcher. Wenn er nicht gerade programmiert oder spielt, schaut er Basketball, wann immer möglich.

EuregJUG Maas-Rhine: Technische Schulden erkennen, beherrschen und reduzieren

Bei ihrem Besuch der EuregJUG Maas-Rhine in Alsdorf, sprach Dr. Carola Lilienthal über technische Schulden. Sie zeigt in ihrem Vortrag, wie man seinen Quellcode organisieren und weiterentwickeln kann, um das Entstehen und Ansteigen dieser technischen Schulden zu verhindern. Sie stellt zudem einige Tools vor, die sich besonders gut dafür eignen, diese Schulden zu finden und durch ein geeignetes Refactoring aus der Welt zu schaffen.

Bereits in der 8. Ausgabe des JUG Alerts haben wir über den Vortrag berichtet, nun kann man ihn auch als Video erleben:

carola20lilienthal_1_57-100x150Dr. Carola Lilienthal ist Senior-Softwarearchitektin bei der Workplace Solutions GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung. Sie hat an der Universität Hamburg studiert und dort zum Thema „Komplexität von Softwarearchitekturen“ promoviert. Seit 2003 analysiert sie im Auftrag ihrer Kunden in ganz Deutschland regelmäßig die Architektur von Softwaresystemen und fasst das Ergebnis in Qualitätsgutachten sowie mit priorisierten Refactoring-Maßnahmen zusammen. Außerdem leitet sie seit 2000 Softwareprojekte von unterschiedlicher Größe im Banken-/Versicherungs- und Logistikbereich und berät das Management kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklung einer modernen IT-Strategie.

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Eure JUG ist nicht dabei? – Meldet euch bei uns via Mail an dmohilo@sandsmedia.com

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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