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Was ist los bei den Java User Groups?

JUG Alert: Die JUG Saxony stellt sich vor und Virtual Reality bei der JUG Ostfalen

Dominik Mohilo

Die Tage in der realen Welt werden kürzer. Zeit also, sich in die virtuelle Realität zu flüchten. Wie man Porgramme, Apps und Spiele für das Zeiss VR ONE erstellen kann, zeigte Thomas Michael bei der JUG Ostfalen. In der elften Ausgabe des JUG Alerts stellt sich außerdem die Java User Group Saxony vor und Dirk Mahler gibt eine umfangreiche Einführung zum jQAssistant.

Vorschau: Die nächsten JUG-Termine

Auch dieses Mal beginnen wir mit einem Blick auf die kommenden Treffen der Java User Groups. Im Herbst und Winter dieses Jahres gibt es ein besonders umfangreiches Programm – da ist für jeden etwas dabei.

9. November

JUG Hamburg: CUBA ist auch eine Insel

In seinem Vortrag bei der JUG Hamburg stellt Mario David die CUBA-Plattform bzw. deren Business-spezifische Features vor und schaut sich gemeinsam mit den Teilnehmern an, wie man eine Anwendung zur Bestellverwaltung mit filterbaren Listenansichten, datensatzbasierte Sicherheit und PDF Generierung innerhalb kürzester Zeit erstellen kann.

10. November

JUG Hannover: Technische Schulden erkennen, beherrschen und reduzieren

In diesem Vortrag zeigt Dr. Carola Lilienthal, wie man Sourcecode organisieren und weiterentwickeln kann, um das Entstehen und Ansteigen von technischen Schulden zu verhindern. Sie stellt zudem Tools vor, die sich besonders dafür eignen, technische Schulden zu finden und durch ein geeignetes Refactoring aus der Welt zu schaffen.

JUG Saxony: Von Blockchain über Ethereum zur DAO

Christoph Jentzsch, Gründer und CTO von Slock.it, wird nach einer Einführung in die Blockchain-Technologie, auf die Besonderheiten der Ethereum Blockchain und des Web 3.0 Konzepts eingehen. Er wird mit den Besuchern verschiedene Anwendungen besprechen und die Geschichte der DAO analysieren.

14. November

JUG Karlsruhe: The RetroPi Reloaded – CNC Milled Java Arcade Machine on the Raspberry Pi

Der RetroPi ist eine anwendungsspezifische Handheld-Konsole, die einen Raspberry Pi mit einem puren Java-Softwarestack für die Emulation und Grafiken verwendet. Stephen Chin zeigt, wie sich der RetroPi mit der Unterstützung für C64-Anwendungen ausstatten und der C64-Joystick mit der Pi4J-Bibliothek emulieren lässt.

15. November

JUG Hamburg: Container Orchestrierung mit Mesos – DC/OS für Java-Entwickler

In Zeiten von Docker, Big Data und Microservices wird es immer wichtiger, seine verteilte Anwendung sinnvoll auf sein Cluster zu verteilen und dabei trotzdem noch den Überblick zu behalten. Daher werden Cluster-Management-Systeme wie Kubernetes oder DC/OS immer wichtiger und halten in immer mehr Bereiche Einzug. Johannes Unterstein zeigt, wie man damit arbeitet.

16. November

JUG Schweiz (CH): JavaFX Hands On (Workshop)

Java FX ist die neueste GUI-Technologie. Mit Version 8 schickt sich JavaFX an, Swing als GUI-Technologie abzulösen. Michael Inden führt in diesem Workshop in die Programmierung von JavaFX-Anwendungen ein und zeigt, wie man die Erweiterungen aus Java 8 gezielt nutzen kann, um moderne gute bedienbare Desktop-Anwendungen zu erstellen.

JUG Karlsruhe: Einführung in Kotlin & JSON Schema-Driven development in Java mit JSSD

Alexander Hanschke gibt eine Übersicht über die Sprache Kotlin und die wichtigsten Features und diskutiert diese anhand einer Beispielanwendung. Andreas Bartels stellt das JSSD vor, ein Framework für die Lösung der Probleme mit JSON-Ausprägungen von Geometry-Objekten in Geoinformationssystemen.

17. November

JUG Darmstadt: Herausforderung „Multi-Channel“-Architektur

Die Zeiten einfacher Webanwendungen sind gezählt. Moderne Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, unterschiedlichste Kanäle wie Web, Desktop, Mobile oder 3rd-Party-Clients parallel bedienen zu müssen. Welche neuen Herausforderungen ergeben sich durch die Öffnung für zusätzliche Kanäle? Lars Röwekamp „öffnet“ im Rahmen der Session eine klassische monolithische Web-Anwendung und stellt sich der Herausforderung.

JUG Nürnberg (Region): Proxy Pattern Tutorial

Sven Ruppert zeigt in dieser Session, wie man DynamicProxies, Dynamic-/Static-ObjectAdapter und DynamicStaticProxies at runtime nutzen kann. Zudem wird er vorstellen, wie man mit den Möglichkeiten des Proxy Patterns die Menge an Code reduzieren und den Code generischer machen kann.

Porträt: Die JUG Saxony stellt sich vor

Die Idee zur Gründung der Java User Group Saxony wurde im Dezember 2007 geboren und im Laufe des Frühjahres 2008 in die Tat umgesetzt. Zur Gründungsveranstaltung am 03. April 2008 in einem Dresdner IT-Unternehmen konnte die JUG Saxony bereits 43 Besucher begrüßen. Angefangen haben sie mit 4 bis 5 Vortragsabenden pro Jahr. Seit 2012 organisiert die Java User Group aus Sachsen jährlich 12 bis 16 Vortragsabende, nicht nur zu Themen rund um den Java-Bereich, sondern auch zu neuesten Trends und Technologien ansässiger IT-Unternehmen wie z. B. „The Future of Automotive Navigation Systems“ im Oktober 2016. Im Mai 2015 gründeten sie den JUG Saxony e.V., hinter dem regionale, engagierte IT-Unternehmen stehen. Das Organisationsquartier liegt in Dresden, direkt an der Elbe.

Das Ziel der JUG ist es, der regionalen Java-Community eine Plattform zum Wissensaustausch und Networking zu bieten. Das Publikum ist dabei breit gefächert – vom Studenten über Entwickler und Wissenschaftler bis hin zu Projekt- und Entwicklungsleitern.

Logo der JUG Saxony / Quelle: JUG Saxony

Logo der JUG Saxony / Quelle: JUG Saxony

Aktionsraum ist natürlich Sachsen mit den Veranstaltungsorten Dresden, Leipzig, Chemnitz, Mittweida und Zwickau. Neben der TU Dresden und der HTWK Leipzig als primäre Veranstaltungsorte, finden Vortragsabende auch an der Berufsakademie Dresden, in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, an der HS Mittweida und der FH Zwickau sowie in sächsischen IT-Unternehmen statt. Warum die JUG Saxony als Veranstaltungsorte hauptsächlich Hochschulen gewählt haben? Es liegt ihnen am Herzen, die Wissenschaft mit der Wirtschaft zu vereinen und den Studenten die Möglichkeit zu bieten, fernab des Studiums in die Praxis zu schnuppern und Kontakte zu knüpfen. Insgesamt konnten in diesem Jahr 600 Besucher auf 15 Veranstaltungen begrüßt werden.

Regulär trifft man sich donnerstags um 19 Uhr. Neben den Stammgästen gibt es auch immer wieder neue Gesichter. Am Ende jedes Vortrages werden unter den Teilnehmern aktuelle Fachbücher, passend zum Vortragsthema verlost. Gerne sitzt man anschließend noch bei einem kühlen Getränk beisammen. Die Vortragsabende stehen für alle Interessierten offen, eine Anmeldung über die Webseite oder die App der JUG ist wünschenswert, damit besser geplant werden kann.

Kleines Highlight am Jahresende ist die traditionelle Weihnachtsveranstaltung, zu der leckerer Glühwein ausgeschenkt wird. Referenten tragen dann auch gerne mal eine Weihnachtsmütze während ihres Vortrages.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, nutzt man am besten die Webseite, den Newsletter, die App, die Social-Media-Kanäle (Twitter, Xing, Facebook und Google +) und – ganz konventionell – den regelmäßig erscheinenden Falt-Flyer, der an Hochschulen und in IT-Unternehmen verteilt wird.

JUG Saxony Day 2014 / Quelle: JUG Saxony

JUG Saxony Day 2014 / Quelle: JUG Saxony

Der JUG Saxony Day im Jahr 2013 verstärkte die Idee, eine Community-Konferenz in Dresden zu organisieren: mit Fachvorträgen und Ausstellerbereich, ganz nach Vorbild des Java Forums Stuttgart. So fand am 4. April 2014 der erste JUG Saxony Day in der Fakultät Informatik der TU Dresden statt. Die Premiere war ein voller Erfolg, sodass am 02. Oktober 2015 die zweite Runde vonstattenging. Die Veranstalter waren sprachlos, als der zweite JUG Saxony Day bereits nach zwei Wochen ausverkauft war. Vielen mussten leider mitgeteilt werden, dass keine Tickets mehr verfügbar seien. So entschieden man sich, den dritten JUG Saxony Day in einem Konferenzhotel stattfinden zu lassen. Auch diesmal war die Konferenz ausgebucht: 400 Besucher kamen, was der doppelten Besucherzahl des Vorjahres entspricht.

JUG Saxony Day 2016 / Quelle: JUG Saxony

JUG Saxony Day 2016 / Quelle: JUG Saxony

Aktuell beginnen die Planungen für den JUG Saxony Day 2017 und auch für die Vortragsabende sind bereits spannende Themen in der Pipeline. Auch verschiedene (kostenfreie) Workshops wird die JUG Saxony im nächsten Jahr wieder organisieren. Wer als Referent dabei sein möchte, nimmt am besten per E-Mail (team@jugsaxony.org) Kontakt auf.

Unser Eventkalender

Damit Ihr immer einen guten Überblick über die Aktivitäten der JUGs und andere Veranstaltungen habt, haben wir einen Eventkalender für euch erstellt. Solltet Ihr Termine vermissen oder ein eigenes Event in unserem Kalender platzieren wollen, schreibt uns einfach eine E-Mail an dmohilo@sandsmedia.com mit Name, Veranstaltungsort, Organisatoren, einer Kurzbeschreibung und einem Link (falls vorhanden) zu weiteren Informationen oder zur Anmeldeseite. Wir tragen eure Events gerne in den Kalender ein.

Rückschau: Das war los in den JUGs

JUG Hessen-Kassel: Yes We Scan! Software-Analysen mit jQAssistant

Zeig mir Deinen Code und ich sag dir, ob er gut ist: Statische Code-Analysen gehören heute fast schon selbstverständlich zum Alltag qualitätsbewusster Softwareentwicklung. Packages, Klassen, Methoden, Felder und Deskriptoren der eigenen Anwendung werden vor ihrer Verwendung gründlichst auf Herz und Nieren geprüft.

Dirk Mahler präsentiert in seinem Vortrag Yes We Scan! Beispiele für Software-Analysen mit dem jQAssitant. Mit dem Open-Source-Werkzeug ist das Einlesen nahezu beliebiger Softwarestrukturen – ob Maven-Projekt, OSGi-Bundle, WAR- oder EAR-File – in eine Neo4j-Datenbank möglich und eröffnet so den Raum für interaktive Explorationen mittels einfach zu formulierender Abfragen.

Dirk_Mahler-6ae40aedDirk Mahler ist Senior-Consultant bei der buschmais GbR, einem Beratungshaus mit Sitz in Dresden. Der Schwerpunkt seiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit liegt im Bereich Architektur und Entwicklung von Java-Applikationen im Unternehmensumfeld. Den Fokus setzt er dabei auf die Umsetzung von Lösungen, die im Spannungsfeld zwischen Pragmatismus, Innovation und Nachhaltigkeit liegen. In diesem Rahmen engagiert er sich für das Open-Source-Projekt jQAssistant.

JUG Ostfalen: Einführung in das Programmieren von VR-Anwendungen mit dem Unity Framework

Die virtuelle Realität beschäftigt die Tech-Szene bereits seit Ewigkeiten. Aus Nutzerperspektive sind dabei vor allem die Optik und die User Experience interessant. Vom Standpunkt eines Entwicklers heraus ist die Frage, wie man Programme, Apps oder Spiele dafür entwickeln kann, allerdings viel wichtiger.
Thomas Michael gibt bei seinem Vortrag Virtual Reality programmieren auf Android, iPhone und Hololens mit Hilfe des Unity-Frameworks eine Einführung in das Unity Framework, mit dem es möglich ist, Virtual-Reality-Anwendungen für das Zeiss VR ONE zu erstellen.

Thomas Michael ist ein Softwareentwickler aus Leidenschaft. Bereits auf dem C64 wurden die ersten Basic-Programme abgetippt und später auf dem Amiga 500 verfeinert. Nach dem Informatikstudium widmete er sich ganz der Software-Entwicklung und arbeitet sowohl im Server-Bereich als auch im Rich-Client Bereich. Privat erstellt Thomas Michael diverse kleine Java-Spielchen für das eigene Vergnügen. Mit einer Idee für ein Spiel für eine VR-Brille ist er einer von 20 Early Bird Gewinner der VR-Brille VR One von Zeiss. Danach machte er sich privat an die Umsetzung der Idee und lernte so das Unity-Framework zum Erstellen von VR-Inhalten kennen. In seiner wenigen Zeit kümmert er sich liebevoll um seinen 6-Jährigen Sohn und seine Frau.

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Die JUGs in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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