JSF Day auf der JAX: Testing ist nicht unsexy

Claudia Fröhling

Eine Auslastung der Resourcen von über 90% wünscht sich wohl jedes Hotel und jeder Autovermieter. Der JSF-Day hat dies am Mittwoch
locker geschafft. In diesem Fall war die Resource die Stuhlanzahl, die den ganzen Tag über immer recht knapp war. Der JSF-Day war sehr gut besucht, und auch die verschiedenen
Sessions waren alle sehr hochwertig.

Begonnen hatte der Tag mit Ed Burns, der der Frage nachging, was denn nach JSF 2.0 noch kommen wird. Ed betonte dabei, dass es nicht Aufgabe des JCP ist, coole neuartige Features zu „erfinden“, sondern vielmehr die Lösungen, die in vielen OpenSource-Initiativen entstehen, mit einem
Standard zu vereinheitlichen.

Im Anschluß daran ging es um das Thema Testen. Andreas Hartmann und Stephan Müller stellten verschiedene Möglichkeiten vor, eine JSF-Anwendung testen zu können. Zu meinem großen Erstaunen war der Raum fast komplett
voll – Testen ist somit kein „unsexy“ Thema.

Nach der Mittagspause war ich selbst an der Reihe und demonstrierte, wie man Reporting mit JSF kombinieren kann. Ich ging dabei speziell auf
Jasper und BIRT als ReportingEngines ein.

Einen weiteren Ausblick über JSF hinaus lieferte Dan Allen mit der Session Seam and RESTeasy. Den Schwerpunkt seines Vortrages bildete dabei
zunächst die Idee hinter REST sowie JAX-RS, danach lieferte er noch einige Vorteile, die Seam und RESTeasy zusätzlich bieten.

Den Abschluss eines gelungenen Tages lieferte Martin Marinschek, der zeigte, dass JSF 2.0 durchaus heute schon in großen Projekten verwendet werden kann.

Jetzt bin ich mal gespannt, was auf dem JSF-Extreme-Day am Freitag noch
so alles geboten wird.

Andy Bosch ist unabhängiger Berater und Trainer für JavaServer Faces und Portlets. Er ist Autor verschiedener Fachbücher (JavaServer Faces, Portlets und JSF) sowie Betreiber der Plattformen http://www.jsf-forum.de und http://www.jsf-portlets.net. Zudem ist er Mitglied der Expertengruppe des JSR-301 (Portlet Bridge Specification for JavaServer Faces) und Mitglied in SENS (www.SoftwareExperts.de).

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Claudia Fröhling
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