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Continuous Integration

Jenkins läuft bald nur noch auf Java 8

Melanie Feldmann

© Shutterstock / Ysbrand Cosijn

Die Jenkins-Entwickler haben angekündigt, dass das Continuous Integration Tool bald nur noch auf Java 8 laufen wird. Gründe seien der End of Life von Java 7 und die neuen Sprach-Features von Java 8.

Die Entwickler begründen den Schritt komplett auf Java 8 zu setzen mit Nutzerstatistiken. Laut diesen sei Java 8 die meist genutzte Runtime für Jenkins – Tendenz weiter steigend. Im November waren es 52,8 Prozent der Jenkins-Nutzer. Die aktuellen Zahlen zeigen 58 Prozent. Vor allem bei Jenkins 2.x ist die Java-8-Verbreitung mit 72 Prozent hoch. Bereits im November hatten die Entwickler Nutzern älterer JDKs ans Herz gelegt über ein baldiges Upgrade nachzudenken. Diese kommen jetzt in Zugzwang. Als weiteren Grund für den kompletten Umstieg nennen die Entwickler den End of Life von Java 7. Auch die Stabilität der Java-8-Runtime ist einer der Gründe für den Umstieg. Die Entwickler-Community von Jenkins wollte außerdem endlich die neuen Sprach-Features von Java 8 wie Lambas oder das Date/Time API nutzen.

Im April 2017 soll der Support für Java 7 eingestellt werden. Beim momentanen Release-Rhythmus bedeutet dies, dass 2.52 wahrscheinlich die erste Version sein wird, der nur auf Java 8 läuft. Im Juni folgt dann die LTS-Version. Angepeilt hierfür ist eine Release um 2.60.1 herum. Dies bedeutet, dass Java-7-Nutzer etwa ab Mai nicht mehr auf die aktuelle TLS-Version aktualisieren können.

Geschrieben von
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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