Über die Jenkins Community und DevOps

Jenkins Community Survey 2018: Container und Kubernetes im Trend

Katharina Degenmann

© Shutterstock / My Life Graphic

Die Jenkins Community hat ihre jährliche Studie zur Nutzung von Jenkins in DevOps-Umgebungen veröffentlicht. Wie der jüngste Report zeigt, gewinnen vor allem Cloud und Kubernetes bei Jenkins-Nutzern an Bedeutung. Wir haben uns die Ergebnisse etwas genauer angeschaut.

Bereits zum fünften Mal präsentiert die Jenkins Community ihre jährliche von CloudBees gesponserte Studie. Über 1.000 Jenkins-Anwender wurden zu wichtigen Trends in der Jenkins Community befragt, einschließlich der von ihnen verwendeten Technologien, angewandten Praktiken und dem Status von DevOps in Unternehmen. Von den insgesamt 1.076 Umfrageteilnehmer arbeiten lediglich 83 in Deutschland. Wie die Ergebnisse zeigen, lagen besonders die Nutzung von Cloud-Technologien und Kubernetes in diesem Jahr stark im Trend.

Der Einsatz von Jenkins

Der größte Teil der Befragten (35,6 Prozent) nutzt Jenkins in über 50 Projekten im Unternehmen. 95,24 Prozent setzen Jenkins ein, um damit Build-Prozesse zu automatisieren. Zudem wird Jenkins aber auch für Tests (87,55 Prozent) oder für das Deployment (68,42 Prozent) verwendet.

Natürlich nutzen auch die Jenkins-Anwender Programmiersprachen. Platz eins der Programmsprachen belegt in der Jenkins Community Java. Auf Platz zwei folgt Python und Platz drei geht an JavaScript/Node.JS.

Die beliebteste Plattform zum Hosten von Jenkins Clustern ist Amazon Web Services (39,12 Prozent). Mit weitem Abstand folgen Microsoft Azure (12,83 Prozent) und Red Hat OpenShift (11,36 Prozent).

Cloud, Container, Kubernetes

Ein Trend unter Jenkins-Anwendern ist das Cloud Housting. In diesem Jahr hosteten 78% der Befragten Jenkins in einer Cloud. Im vergangenen Jahr gaben nur 62% an, dass die Cloud für das Hosting von Jenkins genutzt werde.

Zudem nutzen 65,35 Prozent der knapp 1.000 Teilnehmer Container-Technologien. Diese kommen zum größten Teil in der Entwicklung und im Testing-Bereich (37,79 Prozent) zum Einsatz. Ziemlich genau ein Drittel gab an, dass sie Container im gesamten Prozess von Entwicklung bis zur Produktion verwenden. 25,57 Prozent nutzen hingegen überhaupt keine Container. Die bevorzugte Container-Plattform unter Jenkins-Anwendern ist (wenig überraschend) Docker. Mit etwas Abstand folgen Kubernetes und Amazon ECS.

Die größte Zuwachsrate verzeichnet allerdings Kubernetes. Kubernetes erfährt eine starke Nachfrage (47 Prozent), wobei die Nutzung von Kubernetes, im Vergleich zu 2017, um 25 Prozent zunimmt.

Weitere Ergebnisse

Natürlich spielt DevOps eine wichtige Rolle in der Jenkins Community und die Umsetzung in Unternehmen nimmt zu. So arbeiteten 67 Prozent der knapp 1.000 Teilnehmer im Jahr 2018 in einem Unternehmen, dass DevOps aktiv praktiziert. Im vergangenen Jahr sagten das nur 47 Prozent. Gleichzeitig wird auch Continuous Delivery (CD) immer häufiger als Modell angewandt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr stieg der Anteil von 38 auf 50 Prozent.

Alle weiteren Ergebnisse gibt es detailliert in den Ergebnissen des Surveys.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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