Most Wanted JDKs #2

JDK-Steckbriefe: Red Hat Build of OpenJDK

Redaktion JAXenter

© Shutterstock / Triff (modifiziert) & Olha Insigh (Background)

Die Nachricht, dass es für die offiziellen Java-Versionen von Oracle keinen kostenfreien Long-Term-Support (LTS) mehr geben wird, hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Aber der Wilde Westen der Java-Entwicklung bringt viele Helden hervor – unsere Most Wanted JDKs. Wir haben eine Reihe von Experten beauftragt, die sich für uns die bekanntesten Java-Distributionen angesehen haben, und mit ihnen Steckbriefe erstellt. Dieses Mal im Fokus: Red Hat Build of OpenJDK

ℝ𝕖𝕕 ℍ𝕒𝕥 𝔹𝕦𝕚𝕝𝕕 𝕠𝕗 𝕆𝕡𝕖𝕟𝕁𝔻𝕂

 

Beschreibung

Red Hat bietet vollen Enterprise-Support und Wartungsservices für OpenJDK 8 und 11, sowohl für on Premise als auch für Cloud Deployments von Red Hat Enterprise Linux und Microsoft Windows. Außerdem stehen Containerdistributionen des OpenJDK für die Nutzung der OpenShift-Containerplattform (unserer Kubernetes-Enterprise-Distribution) bereit.

Technische Spezifikationen/Updatezyklen

Red Hat stellt Distributionen des OpenJDK 8 und 11 für Red Hat Enterprise Linux sowie Microsoft Windows Server und Workstations bereit. Mindestens quartalsweise veröffentlichen wir für unsere Distributionen Bugfix-Updates, in denen Sicherheitslücken geschlossen und von Kunden gemeldete Fehler behoben werden. Weitere Releases werden bei Bedarf zwischen den Quartalsupdates zur Verfügung gestellt. Red Hat plant, unterstützte Distributionen des OpenJDK für zukünftige Versionen mit Long Term Support bereitzustellen.

Lizenz und Support

Red Hats OpenJDK Build wird unter der GNU General Public License, Version 2 mit Classpath Exception, veröffentlicht. Unsere Distributionen werden gemäß einem Lebenszyklus unterstützt, den wir auf der Basis des Kundenfeedbacks festlegen. Dieser Lebenszyklus ist auf dem Customer Support Portal dokumentiert. Es wird mindestens ein Support von sechs Jahren garantiert, der Lebenszyklus kann aber auch verlängert werden. So wird beispielsweise OpenJDK 8 laut aktueller Lebenszyklusdefinition länger als neun Jahre Produktionssupport erhalten.

Kosten

Red Hat bietet Nutzungsrechte für das OpenJDK inklusive kostenfreier Abonnements für Red Hat Enterprise Linux und Red Hat Middleware. Es sind jährliche und monatliche Abomodelle für allgemeine Java Workloads auf Windows Server und Desktops erhältlich. Die genaue Preisgestaltung macht Red Hat nicht öffentlich.

Generelle Informationen und Hintergrund

Red Hat leistet seit der Gründung des OpenJDK im Jahr 2007 Beiträge zum Projekt. Zusätzlich zur Bereitstellung von Produktionsunterstützung für unsere kommerziellen Distributionen engagiert sich Red Hat intensiv in der breiten OpenJDK-Community. Vertreter von Red Hat nahmen führende Rollen bei der Entwicklung von OpenJDK 6 und 7 ein, und es laufen Gespräche über eine weitere Führungsposition in den Longterm-OpenJDK-8-und-11-Updateprojekten. Red Hat hat als Contributor signifikante Beiträge für die Entwicklung des OpenJDK geleistet, beispielsweise den OpenJDK Port für ARMv8 und jüngst den Shenandoah Garbage Collector, der hinsichtlich kurzer Garbage-Collector-Pausen optimiert ist.

 

𝔻𝕖𝕣 𝔸𝕦𝕥𝕠𝕣


John Doyle ist Principal Product Manager bei Red Hat JBoss. Vorher war er bei Red Hat als Senior Software Engineer beschäftigt. Vor seiner Zeit bei Red Hat war er im Bereich der Gravity Quality Assurance in der U. S. Army tätig.
 
 
 
 
 

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