JCP-Reform: Die Exekutiv-Komitees für Java ME und Java SE/EE fusionieren

Hartmut Schlosser

Die Fusionierung der Exekutiv-Komitees für Java ME und Java SE/EE ist beschlossene Sache. Die Komitee-Mitglieder haben sich in der Abstimmung zum darauf bezogenen JSR 355 deutlich für eine Zusammenlegung ausgesprochen. Alle stimmberechtigten Java-ME-Miglieder votierten mit Ja, unter den Java SE/EE Mitgliedern gab es lediglich eine Enthaltung von Google. Goldman Sachs hat sich nicht an der Wahl beteiligt.

Ergebnis der Abstimmung ist auch die Annahme eines neuen JCP-Prozessdokuments, Versionsnummer 2.9, in dem alle Änderungen festgeschrieben sind. Vorgesehen ist, im Jahr 2012 noch reguläre EC-Wahlen abzuhalten. Die Fusionierung wird direkt nach den 2012-Wahlen initiiert, wobei die doppelten Sitze für Oracle und IBM entfallen. Die Zahl der dann 30 EC-Mitglieder soll in der 2013-Wahl, der sich alle EC-Miglieder stellen müssen, auf 25 Sitze reduziert werden.

Zu den Übergangsritualen gehört es, dass sich die 25 EC-Mitglieder aus der 2013-Wahlrunde einem Ranking unterziehen müssen. Wer die meisten Stimmen erhält, bleibt für zwei Jahre im Amt. Die anderen müssen sich in einem Jahr einer Wiederwahl stellen. Ab 2014 gilt dann für alle EC-Mitglieder die Zweijahres-Amtsperiode.

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