jClarity stellt neues Performance-Monitoring-Tool vor

Hartmut Schlosser

Das Londoner Unternehmen jClarity hat ein neues Werkzeug vorgestellt, mit dem sich Performance-Probleme in Cloud- und Enterprise-Anwendungen beheben lassen. Das Monitoring Tool verfügt über einen Detektor-Mechanismus, der Java- und JVM-Flaschenhälse erkennt und analysiert. Die Ergebnisse werden nicht in kryptischen Zeichenkolonnen ausgegeben, sondern in englischem Klartext; gleichzeitig werden Lösungsvorschläge unterbreitet.

Insbesondere soll das Tool Disk I/O Bottlenecks, Garbage Collection Probleme, Thread Deadlocks, fehlende Threads und zu lange Antwortzeiten erkennen. Das Tool läuft ab Linux Kernel 2.6.0 und OpenJDK bzw. Sun/Oracle JDK 1.6.0_10. Angeboten werden Basic-, Pro- und Enterprise-Varianten. Die Basic-Version schlägt mit 24$ pro Server und Monat zu Buche. Für 119$ erhält man die Pro-Version, die u.a. einen höheren Automatisierungsgrad ermöglicht. In beiden Versionen wird das Tool bei jClarity gehostet. Wer das Werkzeug auf eigenen Servern betreiben möchte, greift zur Enterprise-Version. Für Evaluierungszwecke steht auch ein 14-tägiges Trial zum Download bereit.

Urheber des Werkzeugs sind die in der Java-Szene nicht unbekannten Ben Evans, Martijn Verburg und Kirk Pepperdine, die sich 2012 zur Gründung des jClarity-Startups zusammentaten. Im Portfolio von jClarity befindet sich bereits das Werkzeug Censum, das auf das Erkennen von Speicherlecks ausgelegt ist.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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