JBoss Tools 4.1 und Developer Studio 7.0 Alpha bringen Eclipse Kepler und Firebird

Judith Lungstraß

Nachdem erst Ende vergangenen Jahres die neusten Final-Versionen der JBoss Tools und des dazugehörigen Developer Studios erschienen sind, geht es nun bereits weiter mit der nächsten Release-Serie. Aktuell ist die erste Alpha-Version für JBoss Tools 4.1 und Developer Studio 7.0 erschienen. Sie steht im Zeichen von Eclipse Kepler und zielt auf den fünften Meilenstein dieser Version ab. Alle Features, Verbesserungen und Bug Fixes seit Eclipse Juno möchte man intensiv ausnutzen.

Die neue Alpha-Version gibt uns einen ersten Blick auf eine weitere nützliche Neuerung: Im BrowserSim ist ab sofort Firebug zur Inspektion von DOM und CSS Styles enthalten. Das unter Web-Entwicklern beliebte Tool zum Debugging, Bearbeiten und Überwachen von Websites vermag es, Ihr Projekt auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Firebug zum Debugging, Bearbeiten und Überwachen von Websites
Bild: JBoss

Vergangene Woche hat der Entwickler Mark Little die Verfügbarkeit einer ersten Version seiner JBoss Enterprise Application Platform 6.1 bekannt gegeben. Diese hat bereits Einzug in die Alpha-Version der neuen JBoss Tools gefunden, aber auch JBoss Tools 4.0 und Developer Studio 6.0 sollen sie demnächst unterstützen.

Doch das war noch nicht alles. Die DeltaSpike CDI Integration funktioniert jetzt auch mit DeltaSpike 0.3, die Forge Tools enthalten Forge 1.2 und die Werkzeuge beinhalten die aus eclipse.org bekannten JPA-, JSF- und JAX-RS-Konfigurationen. Für den JSF XML Namespace ist ab sofort Content Assist möglich, der je nach Situation die passende XMLNS-Deklaration hinzufügt. Wie dieses Feature funktioniert, demonstriert das nachfolgende Video:

Während das kommende Release noch in den Kinderschuhen steckt, haben die JBoss-Entwickler für dessen fertige Version so einiges vor. Der Support für jQuery Mobile soll eingebaut werden, genauso wie ein HTML5 Source Editor und ein neues Feature namens LiveReload. Tooling und ein Simulator für Apache Cordova sind ebenfalls geplant, genauso wie der bessere JavaScript Support für Eclipse und die leichtere Verwaltung von OpenShift-Anwendungen. Wir sind gespannt, wie viele dieser hoch gesteckten Ziele wir mit den anstehenden Versionen erfüllt sehen dürfen.

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Judith Lungstraß
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