JBoss EAP 6.3: Mehr Sicherheit für die 'Open Hybrid Cloud'

Redaktion JAXenter

Gut ein halbes Jahr nach dem letzten Release wurde eine neue Version der JBoss Enterprise Application Platform (EAP) freigegeben. Darin wird eine Reihe neuer Sicherheitsfunktionen zur Verfügung gestellt.

PicketLink

JBoss EAP 6.3 führt Neurungen in der Sicherheitskomponente PicketLink ein. Hinzugekommen sind u. a. Verwaltungssubsysteme für Identity Provider und föderierte Identitätsinformationen (federation), Contexts and Dependency Injection (CDI) für Sicherheitskonfigurationen sowie Zertifikat- und Kerberos-basierte Autorisierungsmöglichkeiten mit dem Identity Provider.

Ausfallsicherheit und Verschlüsselung

Für JBoss EAP Domain Controller können Host Controller nun über eine Backup-IP-Adresse konfiguriert werden, wodurch die Management-Domain im Fall eines Failovers erhalten bleiben soll.

In puncto Verschlüsselung wird neben der Autorisierung mit Java-Keystores nun auch der Kryptographiestandard PKCS#11 unterstützt.

Web-Management und mehr

Zu den weiteren Neuerungen gehören zusätzliche Funktionen in der Web-Management-Konsole, u. a. das in Version 6.2 eingeführte Patching sowie Analytics-Fähigkeiten. Außerdem werden weitere Konfigurationen unterstützt, darunter Microsofts Windows Server 2012 R2, Red Hat Enterprise Linux 7 und die PowerPC-Architektur unter Enterprise Linux 7. Weitere Neuerungen lassen sich den Release Notes entnehmen. Herunterladen kann man die neue Version gegen eine Registrierung auf der Red-Hat-Website.

Die Java-EE-6-kompatible Middleware-Plattform JBoss EAP ermöglicht die Entwicklung von Cloud-fähigen Applikationen und den Betrieb auf lokalen Systemen sowie in Private und Public Clouds. „Open Hybrid Cloud“ nennt Red Hat dieses Konzept (s. Video).

Im vergangenen Jahr wurde die JBoss EAP quelloffen zur Verfügung gestellt

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