JAX 2010: Retrospektive mit Kuchen

Claudia Fröhling

Der erste Tag auf der JAX 2010 hatte nicht nur viele spannende Sessions auf dem Programm, sondern im Zeitplaner war die vielversprechende Ankündigung „Wir feiern die 10. JAX“ zu finden. Der Startpunkt war auf 20:45 angesetzt, da die Keynote zuvor jedoch etwas länger gedauert hat, haben viele die Gelegenheit für Networking vor der Türe genutzt, ich auch. Nach etwas Wartezeit sollte es soweit sein: Die Türe ging auf und die restlichen Teilnehmer haben die Plätze eingenommen. War doch gefüllt um diese Uhrzeit. Lag vielleicht daran, dass über Twitter angekündigt wurde, dass es einen Kuchen geben soll.

Sebastian Meyen betrat die Bühne und hat uns an die Hand genommen und durch die JAXen der vergangen Jahre geführt. Zuerst haben wir gelernt: Die JAX 2010 ist die zehnte JAX und die JAX ist neun Jahre alt.

Auch die Speaker der ersten Stunde waren auf der Bühne und es wurde kurz über die ersten Sessions gesprochen. Themen waren u.a. EJB 1.0, JAMES und auch Komponentenorientierung. Schön nochmals zu hören. Auch die Bilder aus Mörfelden, der Ort der ersten Konferenzen, waren eine gute Garnierung. Das auf JAX nicht nur gelernt sondern auch gefeiert wird, hat uns Michael Johann auf der Stage gezeigt. Spontane Musikeinspielung hat zu einer kurzen Tanzeinlage geführt. Wir wussten aber schon immer, dass Enterprise-Entwickler sehr beweglich sind!

Das rasche Wachstum der Konferenz wurde an beeindruckenden Zahlen belegt. Nachdem auch noch Teilnehmer der ersten Stunde auf die Bühne zum Gruppenfoto kamen, war es endlich soweit: Der Kuchen.

Für mich gehört die JAX, die Konferenz zu Java, Apache und XML, zur Javawelt hinzu. Viele Frameworks habe ich hier kennengelernt und danach eingeführt. Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Java-Entwickler ohne JAX, das ist wie Java ohne JVM. Danke dem Software und Support Verlag für diese Konferenz. Auf noch viele Jahre und auf einen noch größeren Kuchen bei den nächsten Feiern.

Markus Stäuble ist Senior IT-Consultant bei der MRM Worldwide GmbH. Zuvor war er Head of Technology bei einem IT- und Webdienstleister. Neben dem ständigen Blick auf neue Technologien und deren Bewertung beschäftigt er sich vor allem mit der technischen Architektur von Webanwendungen. Sein Interesse gilt besonders den Prozessen des Software Engineering. Er schreibt regelmäßig Artikel für diverse Fachzeitschriften und gibt sein Wissen gerne in Vorträgen weiter.

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Claudia Fröhling
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