Neues von Angular

Angular stellt neue Debugging-Hilfen vor

Ann-Cathrin Klose

© Shutterstock / Zhitkov Boris

Das Angular-Team arbeitet daran, die Usability des Frameworks für Entwickler zu verbessern. Mit Angular 11.1 hat man darum eine Neuerung an den Error-Messages vorgenommen und gleich noch ein paar erweiterte Informationen verfügbar gemacht.

Angular hat verbesserte Fehlermeldungen bekommen. Mit dem Release von v11.1 wurde ein neues Format ausgerollt, das zukünftig für eine leichtere Lesbarkeit sorgen soll. Dafür hat man die Struktur der Error-Messages standardisiert und den Fehler-Typen feste Zahlencodes zugewiesen. An den ersten zwei Ziffern in der mit „NG“ beginnenden Meldung kann man nun erkennen, ob es sich um einen Runtime- oder Compiler-Fehler handelt und im Fall von Runtime-Fehlern auch ablesen, in welchem Teil des Frameworks der Fehler auftritt. Das „NG“ am Anfang der Meldung soll schneller erkennbar machen, ob der Fehler in Angular selbst auftritt oder ob es sich beispielsweise um einen TypeScript-Fehler handelt. Das neue Format sieht so aus:

Angular Error Messages. Quelle: https://blog.angular.io/angular-debugging-guides-dfe0ef915036

Der Link, der im Nachrichtenformat zu sehen ist, verweist auf die ebenfalls neuen Dokumentationsseiten, die nun für jede Fehlermeldung zur Verfügung stehen. Neben einer Erklärung des Fehlers sind dort auch Tipps zum Debugging zu finden. Für typische Fehler gibt es nun außerdem eine Video-Serie auf YouTube, die bei der Behebung helfen.

Bessere Usability: Ziele auf der Angular Roadmap

Diese Neuerungen sind Teil der Angular Roadmap, in der die Ziele für die Weiterentwicklung des Frameworks definiert sind. Neben der Verbesserung der Fehlermeldungen findet man dort weitere Pläne, die das Debugging betreffen. So soll Angular neue DevTools erhalten, die spezifische Utilities für das Debuggen und Performance Profiling mitbringen, sodass Entwickler ein besseres Bild von der Struktur und der Change Detection in ihren Anwendungen bekommen. Das Angular-Team möchte in Zukunft außerdem einen Blick auf die benötigte Zeit für die Ausführung von Tests werfen und TestBed so konfigurieren, dass Test-Umgebungen nach jedem Lauf automatisch entfernt werden. Laut Roadmap hat die Arbeit daran aber noch nicht begonnen. Insgesamt zeigt die Roadmap, dass einige Neuerungen am Framework geplant sind, die zu einer deutlich besseren Usability für Entwickler führen könnten.

Geschrieben von
Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose hat allgemeine Sprachwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Bereits seit Februar 2015 arbeitete sie als redaktionelle Assistentin bei Software & Support Media und ist seit Oktober 2017 Redakteurin. Zuvor war sie als freie Autorin tätig, ihre ersten redaktionellen Erfahrungen hat sie bei einer Tageszeitung gesammelt.
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