Hässliches Entlein schön integriert

JavaScript

Neue Sprachen auf der JVM sind stark in Mode gekommen. Neben der Objektorientierung bringen sie oft funktionale Programmierung mit (Scala, Clojure), die sich wegen weniger Nebeneffekten gut für parallele Programmierung eignet. Was soll es da bringen, sich eine weitere Sprache wie JavaScript ins Projekt zu holen? Reicht es nicht, dass wir uns mit diesem hässlichen Entlein im Browser herumschlagen müssen? Warum eine Skriptsprache im Server? Dieser Artikel zeigt, dass es durchaus Randbereiche gibt, in denen es auf mehr Dynamik ankommt. Genau dort spielt eine Skriptsprache ihre Stärken aus.

Im Browser ist JavaScript immer noch die Programmiersprache. Alternative Ansätze wie Microsofts VBScript oder Googles Dart konnten sich bisher nicht durchsetzen. Bei all dem Hype um JavaScript und HTML5 im Browser vergisst man leicht, dass Java seit Version 6 serienmäßig mit einem JavaScript-Interpreter ausgeliefert wird. Er ist über das API für Skriptsprachen aufrufbar, das der JSR 223 standardisiert. Das API realisiert einen Provider-Mechanismus, mit wenigen Zeilen Code kann man sich die Liste der unterstützten Sprachen geben lassen. Alternativ erhält man über den Mime Type oder die Dateiendung den Interpreter für die zugehörige Sprache.

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