So geht's weiter beim Webframework

Javalin 2.4.0 ist da und kann mit jedem Servlet-Container genutzt werden

Katharina Degenmann

© Shutterstock / kenary820

Das Webframework Javalin ist in der Version 2.4 erschienen und läuft nun auf jedem Servlet-Container. Dafür kann Javalin 2.4.0 zum Teil auf Jetty verzichten. Wir werfen einen Blick auf die neuen Features.

Bei Javalin handelt es sich um ein Webframework, mit dem sich Apps sowohl in Kotlin als auch in Java erstellen lassen. Auch in seiner neuesten Version zielt das Webframework darauf ab, die Interoperabilität zwischen den Sprachen zu verbessern und dabei leichtgewichtig und übersichtlich zu sein.

Javalin auch ohne Jetty

In der neuesten Version von Javalin ist es nun möglich, Javalin mit einem Anwendungsserver oder einem Servlet-Container (Tomcat, WebLocic, etc.) zu verwenden. Dafür nutzt man EmbeddedJavalin.createServlet():

@WebServlet(urlPatterns = ["/rest/*"], name = "MyServlet")
class MyServlet : HttpServlet() {
    val javalin = EmbeddedJavalin()
        .get("/rest") { ctx -> ctx.result("Hello!") }
        .createServlet()

    override fun service(req: HttpServletRequest, resp: HttpServletResponse) {
        javalin.service(req, resp)
    }
}

Die createServlet()-Methode ist die selbe Methode, die Javalin intern verwendet, um sich mit Jetty zu verbinden.

Jetty-Handler erhalten erweiterte Unterstützung

Auch bei den Jetty-Handlern selbst hat sich einiges getan. Für verpackte und verschaltete Jetty-Handler gibt es erweiterte Unterstützung. Zudem wird der SessionHandler nun vor jedem Start überprüft. Darüber hinaus gibt es Neuerung bei den WebSockets und im Exception Mapping. Beispielsweise können durch das Aufrufen von app.wsLogger() WebSocket-Logger hinzugefügt werden. In Sachen Exception Mapping berücksichtigt der ExceptionMapper nun den defaultContentType.

Alle Neuigkeiten gibt es im Detail auf der Homepage von Javalin zum Nachlesen.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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