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JavaFX-Tool für das Internet der Dinge: mqtt-spy 0.5.0 erschienen

Dominik Mohilo

©Shutterstock.com/Taiga

mqtt-spy ist ein Open-Source-Tool, das Nutzern helfen soll, die Aktivität in MQTT-Topics zu überwachen. Die auf JavaFX basierende Anwendung wurde entworfen, um eine möglichst hohe Anzahl an Nachrichten zu verwalten. Nun ist die aktuelle Version 0.5.0 erschienen.

Das Ziel von mqtt-spy ist es, das Testen und Entwickeln von MQTT-basierten Systemen zu erleichtern. Insbesondere gilt dies für Systeme, die hunderte von Nachrichten pro Sekunde erstellen und dazu spezifische Message Envelopes mit kodierten, signierten oder verschlüsselten Payloads verwenden.

mqtt-spy ist eine JavaFX-Anwendung und sollte mit jedem OS funktionieren, in das Java 8 installiert wurde. Zum Paket gehört auch das Java-basierte Kommandozeilentool mqtt-spy-daemon, das ganz ohne GUI-Umgebung auskommt. Die meisten Features sollten problemlos unter Java 7 genutzt werden können, während für manche fortgeschrittene Funktionalität wie das Verfassen von Skripten Java 8 vorausgesetzt wird.

Neu in mqtt.spy 0.5.0

In der Version 0.5.0 wurde die Erstellung von Subscriptions verändert: Das Fenster Define new subscription ist nun verborgen, es sei denn, man ist in der Basic-Perspektive. Stattdessen gibt es nun in der Leiste des Fensters Subscriptions and received messages einen Tab mit der Aufschrift New – ein Klick darauf öffnet ein Pop-up zur Erstellung einer neuen Subscription. Das gleiche funktioniert nun auch über die Tastenkombination Ctrl+Shift+S.

Der "New"-Tab ermöglicht die schnelle Erstellung einer neuen Subscription. / Quelle: GitHub-Seite des Projektes

Der „New“-Tab ermöglicht die schnelle Erstellung einer neuen Subscription. / Quelle: GitHub-Seite des Projektes

Der Support für die Dekodierung der Payload von Eclipse Kura wurde mit Version 0.5.0 ebenfalls eingeführt, genau wie die Unterstützung für „hübsche“ JSON- und XML-Formatierungen. Das neue Feld im Kontextmenü („Edit…“) des Connection-Tabs erlaubt es Nutzern von nun an, direkt zur Bearbeitung der Verbindungseinstellungen zu springen, anstatt die entsprechende Stelle mühsam manuell auszuwählen.

Für eine bessere Übersicht lassen sich mit mqtt-spy jetzt auch manuell oder automatisch Charts und Graphen als PNG-Bild exportieren. Unter Options gibt es den Save as-Button, der Optionen für den automatischen Export anzeigt.

Neben dem oben erwähnten Ctrl+Shift+S gibt es zwei weitere neue Shortcuts:

  • Ctrl + N: Erstellt eine neue Verbindung
  • Ctrl + M: Öffnet das Menü zur Verwaltung der Verbindungen

Hinzu kommen mit dem aktuellen Update einige Bugfixes, unter anderem für das Speichern von Nachrichten als Scripts, sowie ein neues CA-Zertifikat für iot.eclipse.org. Zudem ist der Fehler behoben, bei dem das Stop-Kommando von Scripten nicht mehr funktionierte, wenn eine repeat flag ausgewählt wurde.

Eine vollständige Übersicht über die Änderungen der aktuellen Version gibt es auf der GitHub-Seite des Projektes.

Aufmacherbild: Web Program Code with Human Eye von Shutterstock / Urheberrecht: Taiga

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Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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