JavaFX mit selbst entwickelter Hardware ergänzen

JDK 8 für ARM

Das verwendete JDK ist noch kein vollkommener Release oder Release Candidate. Es handelt sich um eine Previewversion. Aus diesem Grund sind einige Features noch nicht implementiert. Einige fehlende sind unter [5] beschrieben, andere muss man selbst herausfinden. So werden Effekte wie BoxBlur noch nicht unterstützt. Auch CSS hält immer wieder Überraschungen für den Tüftler parat. Wie gesehen, ist auch Pi4J noch in der Entwicklung. Auch hier stolpert man über Fehler wie ConcurrentModificationExceptions, wenn man Listeners wieder löschen will.

Fazit

Mit diesem Beispiel wollte ich hardwareunerfahrenen Java-Entwicklern zeigen, wie einfach sich mit der Kombination aus Raspberry Pi, JavaFX und ein paar Elektronikbausteinen einfache Hardwareprototypen mit wenig Aufwand effektvoll umsetzen lassen. Auch wenn wir hier nur einen externen Taster abfragen – mit einer schönen Verpackung und einem 50-Zoll-Bildschirm wird unser Werk sehr schnell zum Hingucker.

Oracle zeigt mit der Ernennung des Raspberry Pi zur Referenzplattform, wohin die JavaFX-Reise gehen soll: hin zu kleinen Embedded-artigen Geräten mit vollem Funktionsumfang. Dazu gehören Waschmaschinen genauso wie Kioskapplikationen. Da lohnt es sich als Java-Entwickler auf jeden Fall, einen Blick über den Web-/JEE-Tellerrand zu werfen.

Thomas Scheuchzer ist Senior Software Engineer bei Zühlke Engineering AG, Schweiz, und beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Java-Universum, von JEE-Lösungen für Banken bis hin zu unkonventionellen Lösungsvorschlägen im Kuhstall.
thomas.scheuchzer@zuehlke.com
Kommentare
  1. Gustav2013-12-24 09:00:33

    Schade, dass dieser Artikel nicht vollständig abrufbar ist. Er ist meiner Meinung nach immer noch "topaktuell" - zumindest wollte ich ihn gerade nachvollziehen :-(

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