JavaFX Maven Plug-in: Weg mit dem "scheußlichen" Code!

Hartmut Schlosser

„Ich muss zugeben: Der Quellcode meines JavaFX Maven Plug-in ist einfach scheußlich.“ So leitet Entwickler Daniel Zwolenski seinen Blogeintrag ein, in dem er um Feedback für sein neues JavaFX Maven Plug-in 2.0 bittet. Nun, die gute Nachricht ist also, dass es JavaFX Maven Support erst einmal gibt. Mit dem Plug-in lassen sich Distributions-Bundles für JavaFX-Anwendungen aus Maven herauserstellen.

Da der Code der bisherigen Version aber wohl schier undurchdringbar war – „eine Kombination aus dem Versuch, zu viel abzudecken, zu wenig Kenntnisse über Maven zu besitzen und zu viele Workarounds um die Hässlichkeiten existierender Packaging Tools schreiben zu müssen“ –, wurde das Plug-in nun komplett neu geschrieben.  Ergebnis ist eine schlankere Codebasis, die sich auf einige wenige Klassen beschränkt. Es werden nun direkte Anfragen an die JavaFX Packager Library gestellt,  außerdem wurde auf den Einbezug der javafx-deploy-lib verzichtet (früher sollte es möglich sein, das Plug-in auch mit anderen Build-Tools wie Gradle zu nutzen – was aber wohl niemanden interessierte).

Daniel Zwolenski bittet nun die Community um zwei Dinge: Erstens muss die neue Codebasis getestet werden – insbesondere auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Zweitens ist Feedback über die veränderte Richtung des Plug-ins erwünscht. Wer sich also beteiligen möchte, findet den Quellcode auf Zen Java. Das Zuhause von JavaFX Maven liegt bei GitHub, wo das Plug-in unter der Apache-2.0-Lizenz entwickelt wird.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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