JavaFX auf iOS: Oracle stellt iPack vor

Claudia Fröhling

JavaFX auf mobilen Geräten – an diesen Gedanken haben wir uns mittlerweile schon fast gewöhnt. Schließlich ist die Bekanntmachung von Oracle, die GUI-Technologie auf Android und iOS zu portieren, schon über ein Jahr alt; auf der JavaOne 2012 hatte man erste Bilder präsentiert.

Der Grundstein für den gezielten Ausbau der JavaFX-Funktionalitäten im mobilen Bereich wurde sicherlich durch die Open-Source-Verfügbarkeit des Codes Anfang des Jahres gelegt. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Java-Community im Rahmen des OpenJDK-Projekts daran arbeiten, JavaFX für iOS und Android tauglich zu machen. Ende Oktober berichtete JavaFX-Leiter Richard Bair, dass die JavaFX-Ports für iOS und Android auf dem Niveau guter Prototypen seien (wir berichteten).

Jetzt hat Oracle iPack vorgestellt, einen iOS Application Packager. Er soll bei der plattformübergreifenden Entwicklung JavaFX-basierter iOS-Anwendungen helfen. Mit iPack lassen sich die für iOS notwendigen .ipa-Pakete generieren: „To provide a multi-platform development environment for JavaFX based iOS applications, we ported iOS signing and packaging to Java and created a dedicated ipack tool for it.“ Der Quellcode von iPack ist im Repository des OpenJFX-Projekts zu finden. Mehr Informationen bietet der Oracle-Blog.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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