Continuous Integration & Continuous Delivery

Java Magazin 7.20 erschienen: CI/CD – Highway to Automation

Dominik Mohilo

Eine Hardrockband besteht nicht nur aus dem Leadsänger. Mit Gesang und dem Klang maximal einer Gitarre wird man kein Superstar, jedenfalls nicht in der Welt des Hardrock. Mit Bassist, Schlagzeuger und einem zweiten Gitarristen sieht das schon anders aus. Doch damit ist nur die erste Hürde genommen: die Zusammenstellung der Band.

Lässt man die Individualisten nun einfach so vor sich hin spielen, bekommt man vermutlich keinen Nummer-eins-Hit – wahrscheinlicher ist, dass dabei lediglich undefinierbarer Krach erschallt. Es geht also nicht nur darum, die einzelnen Instrumente und Könner in der Band zu haben, sie müssen auch ordentlich zusammenarbeiten.

Ganz ähnlich verhält es sich im Bereich DevOps und dessen Königsdisziplin Continuous Integration bzw. Continuous Delivery (CI/CD). Auch hier müssen die entsprechenden Tools und Teams perfekt aufeinander abgestimmt werden, damit etwas Großes, Stabiles und Performantes entsteht und Software kontinuierlich an die Nutzer ausgerollt werden kann. Klassischerweise spielen da Entwickler, Administratoren, Anwender und das Management eine Rolle. Dass dabei eine Menge schiefgehen kann, versteht sich von selbst. Was genau? Das erklärt Bernd „Magenta Sabbath“ Rederlechner in seinem Artikel „Sieben Mal daneben …“, in dem er auf die Probleme eingeht, die Continuous Delivery mit sich bringt.

Die „Glimmer Twins“ Anja Kammer und Larysa Visengeriyeva laden hingegen in diesem Monat zu einem ganz besonderen Konzert ein, das Teil ihrer Machine-Learning-Tour 2020 ist: MLOps! Thema ist die Einführung von Continuous-Delivery-Praktiken für Machine-Learning-Software.

Aus dem Hardrock, dem große Bands wie AC/DC, Black Sabbath, Uriah Heep, Deep Purple und natürlich Led Zeppelin zugeordnet werden können, gingen schließlich auch der Heavy Metal und dessen Sprösslinge hervor. Auch hierzu gibt es selbstverständlich eine Analogie aus dem Java-Universum, entwickelten sich doch über die Jahre hinweg neue Programmiersprachen, die zwar auch auf elektrische Gitarren (die JVM) setzten, doch neue Richtungen einschlugen oder von anderen Stilen beeinflusst wurden. Ein solches Beispiel ist Clojure, ein Lisp-Dialekt für die JVM. Michael „Babashka“ Borkent und Martin „van Halen“-Amersfoorth sind große Clojure-Enthusiasten und stellen in ihrem Artikel „Eine erwachsene Alternative zu Java“ zehn Gründe vor, warum Clojure besser als Java sein soll.

Zu guter Letzt entführt uns die Band Javaton, bestehend aus Rodion Alukhanov, Alexander Peters und Vadym Kazulkin nach Walhalla, genauer gesagt ins Project Valhalla. Dabei geht es um die Bereitstellung einer JVM-Infrastruktur für die Arbeit mit unveränderlichen Objekten, frei nach dem Motto: „Codes like a class, works like a primitive“.

Wir wünschen viel Spaß auf dem Java Magazin Festival 2020 – rock on!

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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